Diesbezüglich war 2025 ein gutes Jahr

Das Geschäftsjahr 2025 stand unter keinem guten Stern. Die Sparnotwendigkeit im Bund und im Land waren bekanntlich sehr herausfordernd und hat letztlich auch auf sämtliche Gemeinden durchgeschlagen. Wir alle müssen mithelfen, die prekäre Situation in den Griff zu bekommen. Weit mehr als die Hälfte aller österreichischen Gemeinden können nicht mehr positiv bilanzieren – wir gehören nicht dazu. Aber leider merken auch wir zusätzlich einen Rückgang bei den Kommunalsteuereinnahmen durch vermehrte Betriebsschließungen. Wir haben sehr viele Rädchen gedreht und konnten sowohl im Personal- als auch im Sachbereich entscheidende Weichen stellen. Wir haben ausgabenseitig mehr einsparen können als ursprünglich geplant. Diesbezüglich ein großer Dank an die Mitarbeiter des Gemeindedienstes, allen voran der Führungsmannschaft, die meinen Auftrag perfekt umgesetzt hat.

Leider hat die Situation auch dazu geführt, dass wir die Gemeindegebühren, teilweise nach Jahren, anpassen mussten. Wir haben uns dabei an den niedrigsten Gebühren der Bezirksgemeinden orientiert. Das Leben der Wiener Neudorfer Haushalte ist damit im Vergleich nach wie vor ein kostengünstiges. Es ist uns vor allem gelungen, Jungfamilien weiterhin bestmöglich zu unterstützen – mit durchschnittlich ca. € 8.000,- pro Kindergarten- bzw. Hortkind pro Jahr.

Die Förderungen unserer Vereine mussten wir nur geringfügig zurücknehmen. Es ist uns wichtig, das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde weiterhin bestmöglich zu unterstützen. Wir werden weiterhin an unserem Ruf als Kulturgemeinde arbeiten, mussten aber hoch defizitäre Veranstaltungen überdenken, wie beispielsweise den jährlichen Ball im Festsaal des Freizeitzentrums oder den „Girls just fun“-Abend oder aber auch den Osterschikurs.

Im Februar-Mitteilungsblatt durfte ich Sie über die wichtigsten Vorhaben, die dieses Jahr umgesetzt bzw. begonnen bzw. geplant werden, eingehend informieren. Unsere umsichtige Finanzgebarung erlaubt eine gute mittelfristige Umsetzungssicherheit wichtiger Zukunftsprojekte.

Ich freue mich, dass der Rechnungsabschluss 2025 sowohl im Prüfungs- als auch Finanzausschuss positiv gesehen wurde – und so kann und darf ich diesen im Rahmen der nächsten Sitzung am 23. März dem Gemeinderat zur endgültigen Beschlussfassung vorlegen – und das vergangene Jahr damit endgültig abschließen.

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