Halbstarke Idioten

Wauhh, da erstarren wir alle sicherlich vor so viel Coolness und Stärke. Mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag die Müllinsel an der Rückseite der Alten Feuerwehr in der Parkstraße anzuzünden, ist eine wahrlich heroische Tat.

Da können wir uns alle noch so bemühen, den Ort gut zu gestalten und schön und sauber zu halten, es gibt halt ein paar halbstarke Deppen, die sich wichtig machen wollen. Sie haben es immerhin geschafft, dass die Kameraden der Feuerwehr und die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes mitten in der Nacht zu diesem Einsatz gerufen werden mussten. Wahnsinnig toll! Abgesehen von den Kosten, die auf die Gemeinde zukommen, um den Platz wieder zu sanieren.

3 Gedanken zu „Halbstarke Idioten

    1. Herbert Janschka

      Nein, gesichert ist noch nichts. Für mich gibt es auch halbstarke Erwachsene, obwohl das Wort „Erwachsene“ dann eigentlich für so eine Idiotie ein falscher Begriff wäre, „halbstark“ stimmt auf alle Fälle.

      Leider mussten wir bei derartigen bisherigen Aktionen, soferne jemand überführt werden konnte, zu unserer Überraschung feststellen, dass die Verursacher näher am 10. Geburtstag als am 20. Geburtstag waren. Was aber bei der jetzigen Aktion natürlich komplett anders sein kann.

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  1. Stefan Kohoutek

    In Zeitungen und im Internet gibt es immer wieder Schlagzeilen von Jugendlichen, die haarsträubende und gefährliche Handlungen setzen – so auch Vandalismus. Es ist wohl eine Mischung aus Fadesse und Risikokick, die Konsequenzen werden nicht bedacht.

    Ich bin mir sicher, wer das war, hat die Folgen der Tat nicht bedacht: Nächtlicher Einsatz von Feuerwehr und Gemeindearbeitern, ein neuer Müllcontainer muss gekauft werden, womöglich muss die Wand am alten Feuerwehrgebäude saniert und neu ausgemalt werden. Das kostet sicher ein paar Tausend Euro – werden die Täter ausgeforscht, heißt es „Zahlemann & Söhne“!

    Oder zwei drastischere Beispiele:

    Eine Gruppe von drei Jugendlichen: ein 18-jähriger, der ein neues Auto bekommen hat und zwei 16-jährige Lehrlinge – Kumpels, die er von der Arbeit her kennt und mit denen er befreundet ist. Er überlässt das Steuer einem 16-jährigen Lehrling, doch der kann scheinbar nicht fahren und setzt das Auto mit Karacho frontal gegen die Metallwand eines Firmengebäudes. Fazit: die beiden 16-jährigen wurden schwer, der Autobesitzer leicht verletzt, der Wagen ist ein Totalschaden, auch die Metallwand wurde beschädigt. Toll!

    Oder das, was in Maria Saal passiert ist. Eine Gruppe von Jugendlichen am nächtlichen Heimweg, sie kommen am Bahngelände vorbei, auf sie üben die abgestellten Güterzüge Faszination aus. Alkohol war wohl auch im Spiel. Jedenfalls erklomm ein 15-jähriger mit Hilfe eines Freundes, der ihm wohl eine „Räuberleiter“ machte, einen Container. Oben kam er wohl der Oberleitung zu nahe oder hat sie sogar berührt. Jedenfalls musste der Zugverkehr unterbrochen und der Strom abgeschaltet werden, ehe ihn die Retter vom Container bergen konnten. Ein paar Tage später ist er im Spital gestorben.

    Wichtig wäre es, dass Jugendliche nach Möglichkeit kurz überlegen, was ihr Vorhaben für Risiken hat und welche Konsequenzen das für sie und eventuell für ihre Familie haben kann. Vielleicht lässt der eine oder andere seinen Unsinn dann bleiben!

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