
Auf Wunsch einiger Eltern erweitern wir ab Montag, den 28. Februar unser Schulbus-Angebot. Ab diesem Tag werden an jedem Schultag um 16.00 Uhr zwei Busse von der Haltestelle Europaplatz (direkt vor dem Haupteingang der Volksschule) abfahren.
Ein Bus hält in der Gartengasse, in der Brauhausstraße und danach am Reisenbauer-Ring-Süd und Reisenbauer-Ring-Nord.
Der andere Bus fährt über die Haltestellen Schloßmühlgasse, Augasse und Buchenweg Richtung Anningerstraße und Anningerpark.
Ich hoffe damit, einerseits die Eltern bei der Abholung ihrer Schul- und Hortkinder besser unterstützen zu können und andererseits können damit einige Autofahrten verhindert werden.
Dennoch bleibt das Zufußgehen, das Roller- bzw. (falls möglich) das Radfahren die bessere und gesündere Möglichkeit für den Schul- bzw. Heimweg. Wenn ich mich an meine Volksschulzeit zurückerinnere, dann war gerade der gemeinsame Weg mit meinen Schulfreunden das tägliche Highlight eines Schultages.
Lieber Herr janschka,
grundsätzlich gut gemeint und seit langem auch von uns Eltern gefordert, nur 1600 Uhr wird uns wie auch vielen anderen Eltern kaum eine Erleichterung bringen und nur dazu führen, die Kinder länger dort zu belassen… Um diese Uhrzeit sind unserer Kinder für gewöhnlich gar nicht mehr in Betreuung, ideal wäre ein Bus um 1500 Uhr gewesen, oder 15+1600…..
Lieber Christian, es liegt nicht (nur) an uns, sondern wir sind von der Verfügbarkeit der Busse abhängig. Das Schulbussystem ist in den VOR (Verkehrsverbund Ost Region) eingegliedert. Dort müssen Busse als auch Personal vorhanden sein. 16.00 Uhr ist nun glücklicherweise möglich, vorher und nachher nicht. Außerdem wurde eine Umfrage durchgeführt und es haben 55 Elternteile sowohl der Schul- als auch den Hortleitungen rückgemeldet, dass die Uhrzeit passt. Dass es nicht für alle passt, mag stimmen. Um alle Wünsche abzudecken müssten wir wohl alle 30 Minuten einen Bus anbieten. Aber das ist aus obgenannten Gründen nicht möglich.
Noch einmal zur Erklärung: Es ist ein Zusatzangebot, das es in den letzten Jahrzehnten nie gab und das nur nach langwierigen Verhandlungen erzielt werden konnte. Ich bin sehr froh, dass wir das Ergebnis nun haben.
Dessen ungeachtet bleibe ich bei meinem Appell, den Kindern einen nicht-motorisierten Schul- und Heimweg zu ermöglichen und zu gönnen.
Wie gesagt, besser als nichts ist es natürlich…. Aber um 1600 schaffen viele Eltern halt eine Abholung auch sowieso… Was uns und viele andere verwundert ist, das im Stundentakt Busse von wnd Richtung Mödling unterwegs sind, quasi leer… Wäre es nicht schlauer, über die Streckenführung bestehender Linien nachzudenken als zusätzliche Busse einzuführen und über deren Kosten zu klagen?
Wie geschrieben: Busverbindungen sind keine Gemeindeangelegenheit, sondern eine des VOR (Verkehrsverbund Ost Region). Dort werden öffentliche Verkehrsbindungen der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland geregelt. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge, Verwunderungen oder Klagen haben, dann ist es sicher gut, wenn Sie sich direkt an diese Organisation wenden. Sie kommen über die Home-Page http://www.vor.at direkt auf ein Kontaktformular.
Ich darf wiederholen: 55 Eltern von Schul- bzw. Hortkindern haben rückgemeldet, dass sie das Angebot am Nachmittag um 16:00 Uhr gerne annehmen werden. Das war auch der Grund, warum der VOR diesem Zusatzangebot letztlich zugestimmt hat.
Lieber Herr Janschka,
auch ich bin froh, dass es dieses Angebot gibt. So ist es für die SchülerInnen, die länger Unterricht bzw. die unterschiedlichsten Angebote in der Schule wahrnehmen, möglich, mit dem Bus nach Hause zu fahren. Das entlastet die Eltern.
Vielen Dank dafür.
Herr Bürgermeister, ihr Zynismus ist eine Schande…. Hier sich auf die Schulter zu klopfen, einen Bus um 1600 initiert zu haben und dann sich auf den Schlips getreten fühlen wenn das jemand nicht so toll findet, die beleidigte Leberwurst spielen U. in den Raum werfen, wenn man es besser haben wolle, solle man sich doch direkt an den VOr wenden, die Gemeinde habe damit nix am Hut?? Soll das die super tolle voranteibung einer umweltfreundlichen Gemeinde sein?! Mit Verlaub, wer außer die Schulkinder nutzen denn bitteschön in der Gemeinde den Bus? Schön und gut dass wir Busse in Gemeindegebiet haben, benötigt werden diese nicht von den Erwachsenen, nein, ich vermute auch Sie nutzen das tolle Angebot nicht, die meisten hier hauen sich sowieso ins Auto… Ja, benötigt werdwn sie von den Kindern in erster Linie um zu und von der Schule heim zu kommen, und jawohl, am besten und sinnvollsten alle 1/2 Stunde… Das, was sie hier als Erfolg verkaufen, repräsentiert im wesentlichen die jämmerliche, provinzielle Politik niederösterreichs, die am Ende in Zersiedelung und hoffnungslosem Verkehrschaos endet…. Ernsthaft, ein Bus um 1600 Uhr ist ihnen gut genug? Jetzt können wir uns alle wieder zurücklehnen, bisl beweihräuchern lassen und das nächste Mal a super gschicht in der Gemeinde Zeitung abdrucken… So geht Provinzpolitik …auf billigstem Niveau… Chapeau, herr Bürgermeister, alles richtig gemacht…
Ihr Kommentar, das Rad oder Roller (können wir den Kindern ja problemlos in der früh mit in den Bus geben? Oder noch besser: die Zeit nehmen, die Kinder gleich mit dem Rad hinzubringen um sie dann auch wieder damit abholen zu können…) bzw das zu Fußehen seien die bessere Alternative, sind genauso praxisfremd wie der Gedanke, dass sich durch einen Schulbus um 1600 Uhr sich irgendwas zum besseren wendet… Haben Sie schon Mal im Hort vorbeigeschaut wie viele Kinder um 1600 dort noch vor Ort sind? 10-20%? Wer wird denn das super Angebot nutzen?
Schon immer sehr bezeichnend für mich, dass Personen, die beleidigende und herabwürdigende Kommentare verfassen, diese immer anonym machen und nicht die Größe haben, diese mit Ihrer Persönlichkeit zu verbinden oder in meine Sprechstunde zu kommen und das Anliegen sachlich und argumentativ vortragen.
… und noch was zum schmunzeln: die Umfrage, bei der scheinbar 55 x Bus um 1600 angegeben wurde, hätte genau 2 Auswahlmöglichkeiten: kein Bus oder Bus um 1600 ? dies jetzt als repräsentative darzustellen ist ja mehr als verwegen… Hätte man etwas professioneller aufziehen können…
Leider bewahrheitet sich einmal mehr, dass ein Politiker älterer Generation die Problematik und Bedürfnisse der jüngeren Generationen nicht versteht oder ernst nimmt, ja diese ins lächerliche zieht und abschaselt… Herr bgm, nein, das Fahrrad, Roller oder zu Fuß ist keine Option für den Großteil… Diese romantische Vorstellung ist vielleicht Ihre schöne Kindheitserinnerung, aber wir leben in einem der schnellst wachsenden Gebiete Österreichs mit massiven Verkehrsaufkommen und Zersiedelung, zerrissen durch die b17, wo es kaum vernünftige Übergänge für vs Kinder gibt, können und wollen unsere Kinder das nicht zumuten… Es ist eine Schande, dass man nun als erfolgt verbuchen möchte, EINEN Schulbus am Nachmittag anbieten zu können… Wir leben im 21. Jhd Herr bgm, wollen weg vom Individualverkehr, was ist denn das für ein Lösungsansatz? Ist es tatsächlich zu viel verlangt, mehrere Schulbusverbindungen am Nachmittag anzubieten? Profitieren davon wird kaum jemand, wie schon oben jmd schrieb, aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass, wenn wir die Kinder aus den hortgruppen um 1600 holen, sind dort 2-3 Kinder übrig….. Und zur Umfrage, die eigentlich keine war: es gab dort keine weiter Option als ein Bus um 1600… Natürlich haben alle, die auf einen solchen gehofft haben, diese Option angegeben… Wir haben öfter nachgefragt, gehofft dass es weitere Evaluierung gibt, nie eine Antwort erhalten… Ich behaupte, diese Option ist eine Totgeburt und an den Bedürfnissen der allermeisten vorbei…
Tja, was ich auch oben geschrieben habe. Traurig. Aber vielleicht gehört meine ältere Generation wirklich einer gewissen Vergangenheit an, denn ich würde mich persönlich niemals so verleugnen, dass ich meine Meinung hinter einem Nicknamen verbergen müsste. Meine Generation wurde eher so erzogen, hinter der eigenen Meinung mit einer Persönlichkeit und einer Wahrhaftigkeit zu stehen. Wir wurden auch erzogen, dem Gegenüber mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, auch wenn die Meinung eine andere ist. Aber natürlich weiß ich, dass auch die absolute Mehrheit der jüngeren Generation so denkt und so handelt. Das ist glücklicherweise meine Erfahrung. Auch Ihnen biete ich an, meine Sprechstunde zu besuchen. Dieses Angebot nehmen viele an, die ein Problem, einen Wunsch, ein Anliegen, eine Idee, eine Vision oder eine Frage haben. Sollten Sie dazugehören, dann werden wir sicher einen kurzfristigen Termin finden.
S.g. Hr Janschka
Prinzipiell ist ein Retourbus am Nachmittag fein.
Wir werden ihn um diese Uhrzeit leider nicht nutzen können, da das Betreuungsende 15:30h ist.
Dass der VOR für viele nur ungeeignete Kapazitäten hat, liegt nicht in ihrem Einflussbereich. Eine Statistik, wieviele Kinder tatsächlich um 15:30h und um 16h das Gebäude verlassen wäre allerdings überaus interessant gewesen.
Ein tägliches Überqueren der B17, um den citybus 2B zu erreichen, kommt für uns aus Sicherheitsgründen nicht in Frage.
U.U wäre in einem kurzen Zeitfenster die Verlängerung der Linie B2 zur Schule interessant, ich fürchte nur, dass der VOR hierfür nicht flexibel genug ist.
mfg
Roman Hertel
Wenn man mit betroffenen Eltern redet kristallisiert mehr und mehr raus, dass es leider tatsächlich weit weg von den Bedürfnissen der meisten Eltern geht…. Ja, es hat eine Umfrage gegeben, die aber nur 2 Optionen hatte: Bus 1600 und kein Bus! Natürlich hofft man, dass durch die Option „Bus 1600“ zumindest ein Diskurs in Gang kommt, dieser wurde aber leider nicht geführt (wir haben zwischenzeitlich nachgefragt, keine Antwort erhalten).wenn man nun leider nur EINEN bus anbieten kann, dann wäre die optimalste Lösung für alle wünschenswert, eine entsp. Evaluaierung unter Einbindung der Eltern eigentlich logisch gewesen… So haben wir scheinbar einen Vorschlag seitens der Schule, der nicht Mal mit den horten abgestimmt zu sein scheint, passt weder zu den Betreuungs- noch zu den abholzeiten… Schade dass diese Chance vertan wurde, vielleicht kann man diesen Diskurs aber jetzt führen und wirklich eine abgestimmte Lösung finden….
Ein paar Gedanken dazu.
In diesem Fall geht es ja konkret um Wiener Neudorf und um VS, Hort und Kindergarten, wie ich vermute.
Das Einzugsgebiet wird WN und, wenn überhaupt, Mödling sein.
Das bedeutet, es handelt sich um einen (bis zwei) Kilometer Fußweg, die Anninger-Siedlung mag drei Kilometer bedeuten (aber eigentlich nur für die VS).
Ich verstehe die Sorge der Eltern um ihre Kinder, wenn man die Verkehrssituation in WN betrachtet, aber, im Gegensatz zu früheren Zeiten, gibt es ja schon gefühlt an allen Strassenecken Zebrastreifen UND Ampelregelungen, sowie Tempo 30 und 40.
Früher war es vollkommen normal, dass wir zu Fuß in die Volksschule gegangen sind, und das selbstständig.
Aber da hat es kaum Zebrastreifen und schon gar keine Ampeln gegeben!
Ich habe mit einigen Eltern, junge wie ältere, über dieses Problem gesprochen, die Antworten waren interessant aber auch erschreckend!
„Die Kinder sind heute anders, als früher.“
„Die können das nicht mehr!“
Und:
„Der Verkehr von heute! Die fahren alle, wie die Verrückten!“
Ich frage mich, ist das so?
Ich glaube nicht, gerade im Ortsgebiet, und speziell für Fußgänger, die eine Straße an geregelten Übergängen queren wollen, ist ein ruhiges und diszipliniertes Verhalten zu erkennen.
Kann man das einem 6-jährigen Kind nicht beibringen?
Früher hat das wunderbar funktioniert.
Unser Herr Bürgermeister hat schon recht, wenn er meint, dass man die Kinder um Himmelswillen mehr zur körperlichen Bewegung erziehen sollte.
Ich kenne Eltern, die haben ihr Kind mit dem PKW 800 Meter in die VS gebracht, hin und zurück, obwohl es nicht einmal mehr als eine (!) Straßenquerung gehabt hätte!
Ebenso, der Vorwurf, dass die Kinder dann vielleicht 30 Minuten warten müssen, bis der Bus kommt.
Na und? Dann warten sie halt.
Wie kann man sich erwarten, dass Jedem individuell alles auf die Minute abgenommen wird?
Punktuell kann man gefährliche Kreuzungen durch Maßnahmen wie Schülerlotsen oder Polizeipräsenz entschärfen.
Wohlgemerkt, wir reden hier über Wiener Neudorf und nicht über eine Stadt wie Wien oder Wiener Neustadt!
Gleichzeitig sehe ich aber 5-jährige Kinder, die mit oft viel zu großen Fahrrädern auf der Straße (!) herumwackeln, wo die Betreungspersonen locker 10 Meter entfernt herumfahren…..
Wann glaubt man eigentlich, dass Kinder fit für den öffentlichen Verkehr sind?
Worauf gründet sich die Angst der Eltern, dass es in Wiener Neudorf so gefährlich ist?
Hat es soviele Unfälle gegeben?
Ich habe davon nichts gehört.
Ach, der Herr Neudorfer… Wenns keine Corona Themen mehr gibt, dann wird das Halb- bzw nicht-wissen halt woanders eingebracht … Ich schätze, Sie haben keine Kinder, sonst wäre Ihr Kommentar ein anderer, wollen aber ihren Senf trotzdem dazu beitragen… Meine Kinder sind zwar schon aus dem Alter draußen, wenn auch nicht so lange, aber nein, es war und ist keine Option, die Kinder im Gemeindegebiet zu Fuß nach Hause zu schicken… Außer man wohnt in schulnäh, wie wir alle wissen, ist in der Gemeinde sehr zersiedelt und das Rad und Fußnetz mehr als ausbaufähig… Daran wird gearbeitet, aber die ist-situation ist für vs Kinder nicht optimal…. Bitte kommt nicht ständig mit irgendwelchen Dingen wie „früher war alles besser… wir sind früher immer zufuß gegangen“ daher…Wiener Neudorf hat ein Verkehrsproblem, ist natürlich mit Städten vergleichbar und eine bessere Angleichung der Öffis an die Bedürfnisse der Eltern und Kinder kann jedenfalls nicht schaden…
Lieber Johannes!
Warum so unfreundlich?
Warum Halb- und Unwissen?
Ich kenne Wiener Neudorf recht gut, schließlich lebe ich hier seit Geburt.
Ihre Meinung respektiere ich zu 100 Prozent, aber es wäre hilfreich, wenn Sie diese auch erklären würden.
Warum ist es keine Option, die Kinder im Ortsgebiet zu Fuß in Hort und VS zu schicken?
Abgesehen davon, dass viele Kinder das sehr wohl so machen.
Die neue Anninger-Siedlung ist sicher ein Grenzfall, weil 3 Kilometer Fußweg sehr weit ist.
Alles Gute!
Da dies eine ausserplanmäßige Fahrplanänderung ist, bitte ich die Gemeinde um besonders sichtbare Hinweistafeln bei den Busstationen damit der Bus die Stationen auch anfahren kann und keine Autos darin parken. Ansonsten gibt es gleich am Anfang ziemlich viel Ärger mit Bussen in zweiter Spur bzw. Strafzetteln auf den PKW´s, weil deren Lenker/innen nicht auf den Fahrplan geachtet haben. (Wer schaut schon täglich auf den Fahrplan, wenn dieser eigentlich nur einmal jährlich gewechselt wird…)