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Kahrteich: Geländesenkung – rückwärtiger Eingang b.a.w. geschlossen!

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Wiener Neudorf – Kahrteich: Plötzlich ein Loch beim Hintereingang.

An der Südseite des Kahrteiches gab es früher einen 1,2 Meter hohen Kanal zu einem anderen, daneben liegenden Teich, der schon seit langem zugeschüttet ist. Möglicherweise führt dieser Kanal aber sogar bis nach Neu-Guntramsdorf zum Ozean-Teich. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser Kanal bereits vor Jahren von der Seite des Kahrteiches aus verschlossen.

Heute, Freitag Vormittag, machte uns ein Badegast auf ein tiefes Loch in der Nähe des rückwärtigen Einganges aufmerksam. Meine Kollegen vom Teichdienst dachten noch, dass sie dieses Loch mit ein paar Schiebetruhen voll Erde wieder verschließen würden können. Bald aber wurde bemerkt, dass offenbar der Kanal eingebrochen ist und ein tiefes, in seiner Größe vorerst unbekanntes Loch, gerissen hat.

Sofort wurden ich, der Bauhofleiter und die Firma Streit verständigt. Wir haben das Gelände aus Sicherheitsgründen großräumig abgesperrt und den rückwärtigen Eingang leider schließen müssen.

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Die Fa. Streit hat das Loch vorerst mit ca. 12 Kubikmeter Schottererde verschlossen. Das Wochenende über wird beobachtet, ob es zu weiteren Senkungen und Setzungen kommt.

Ich ersuche um Verständnis, dass zur Sicherheit der Badegäste der rückwärtige Eingang bis zur endgültigen Klärung des Schadens geschlossen bleiben muss und b.a.w. nur der Haupteingang geöffnet bleibt.

So sicher ist Wiener Neudorf und der Bezirk Mödling

 

Die gute Nachricht zuerst: Im gesamten Bezirk Mödling gab es im Jahr 2014 knapp unter 8.000 Straftaten. Das ist ein Rückgang um mehr als 3 %. Und: Der Polizei gelingt es immer häufiger, die Straftaten aufzuklären und auch „Banden“ dingfest zu machen. Aber natürlich gehört unser Bezirk mit dem gesamten Ballungsraum Wien zu den Bezirken mit den meisten Delikten. Leider gab es wieder viele Verkehrsunfälle, davon 355 mit Personenschäden, davon leider 5 Tote.

Zwei Drittel der Straftaten betreffen Diebstähle, Einbrüche und Sachbeschädigungen. Der Rest verteilt sich auf Betrugsfälle, Körperverletzungen und Suchtgiftdelikte u.ä. Glücklicherweise gab es im Bezirk im letzten Jahr keinen einzigen Mord und keinen einzigen Mordversuch.

Die meisten Diebstähle betreffen Fahrräder (ca. 500) und Taschen-Trickdiebstähle (ca. 500). Die Kfz-Diebstähle sind von 70 auf 40 Stück zurückgegangen.

Die meisten Einbrüche werden in Wohnhäuser und Wohnungen verübt (ca. 500). Ebenfalls stark betroffen sind Einbrüche in geparkte Autos (ca. 360).

Auf Wiener Neudorf heruntergebrochen heißt das:

  • 230 Einbrüche, davon ca. 70 in Wohnhäuser und Wohnungen. Das ist im Vergleich mit anderen Gemeinden überdurchschnittlich.
  • 200 Diebstähle, vor allem betroffen sind Handys und Ladendiebstähle
  • 110 Sachbeschädigungen
  • 40 Körperverletzungen
  • 20 Suchtgiftfälle (vor allem Cannabis)

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen, die von der Polizei empfohlen werden:

Die Haus- und Wohnungseinbrüche finden zumeist geballt in der Dämmerungszeit der Monate Oktober bis März statt. Einfache Sicherheitsmaßnahmen wie heruntergelassene Jalousien oder aufgedrehte Lichter können Einbrecher abhalten. Und natürlich (klar, dass gerade ich das vorschlage) ist eine ausreichende Versicherung ein gutes Mittel, um im Eventualfall neben allen Problemen wenigstens den finanziellen Schaden ersetzt zu bekommen.

Bei Kfz-Diebstählen (vor allem am SCS-Gelände) kommt es immer häufiger zu Einbrüchen ohne Einbruchsspuren. Die Signale beim Verschließen der Kfz mittels Funksender werden immer häufiger abgefangen. Deshalb ist es wichtig, wirklich zu kontrollieren, ob das Auto tatsächlich versperrt ist (Stichwort: Kontrollgriff). Am besten ist es, mit dem Schlüssel zuzusperren und nicht mit dem Funk.

In jedem Fall ersucht die Polizei verdächtige Wahrnehmungen zu melden. Jede Polizeidienststelle ist froh über jeden Hinweis. Lieber einmal zu viel (auch wenn es umsonst ist) alarmieren als nicht alarmieren.