Kahrteich und Bärnkopf-Urlaube

Corona-Krise: Auch der Eröffnungstermin für das “Kahrteich-Gelände” steht in den Sternen!

Normalerweise beginnt alle Jahre am 2. Mai die “Kahrteich-Saison”. Aber was ist in diesen Tagen schon normal?

Der Öffnungstermin für 2020 ist jetzt einmal mit einem Fragezeichen versehen. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wann heuer das Kahrteich-Gelände aufgesperrt werden kann. Der 2. Mai wird es mit Sicherheit nicht werden. Ich werde über die Öffnung rechtzeitig über meinen Blog bzw. die Gemeinde-HomePage berichten.

Heuer definitiv keine Frühlings-Urlaubswochen in Bärnkopf für die Wiener Neudorfer Senioren!

Nach meinem heutigen Gespräch mit dem Bärnkopfer Bürgermeister Arnold Bauernfried wird es heuer für die Wiener Neudorfer Senioren definitiv keine Urlaubswochen im Mai und Juni geben. Wir klären in den nächsten Tagen mit den Zimmervermietern ab, ob wir heuer statt der gewohnten drei dafür vier Wochen im Herbst anbieten können. Die Entscheidung erfahren Sie dann in der Mai-Ausgabe des Gemeindeblattes.

13 Gedanken zu „Kahrteich und Bärnkopf-Urlaube

  1. Wiener Neudorfer

    Lieber Herr Janschka!

    Warum wird im Mai (!) die Miliz in Dienst gestellt, um “Objektschutz” zu machen?

    Wissen Sie etwas darüber? Natürlich wissen Sie etwas darüber!

    Also warum?

    Alles Gute!

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    1. Ein_Moedlinger

      Unser Heer ist bereits aktuell im Objektschutz, so werden zB Botschaften und Konsulate nicht mehr durch die Polizei, sondern durch Soldaten bewacht, die dadurch freigespielten Polizisten können somit für wichtigere Aufgaben der Polizei eingesetzt werden bzw. verhindern frühe Lücken in der (ohnedies knappen) Personaldecke.

      Bedenken Sie, normale Krankheitsfälle als auch C19-Krankheitsfälle halten sich nicht an Urlaubssperren, und bei der Polizei gibt es bereits eine gewisse Zahl an C19-Ausfällen.

      Bei der Einberufung der Miliz handelt es sich somit um eine Vorsichtsmaßnahme im Rahmen einer besonnenen, vernünftigen und vorrausschauenden Strategie zur Unterstützung von Fragen der Logistik und öffentlichen Sicherheit etc. – jedenfalls kein Grund für Ängste und schon gar kein Nährboden für krude Verschwörungsgedanken ….

      Was aber als Learning bleiben muss … für Österreich und Gesamt-Europa … Seuchen- und Pandemiepläne müssen überarbeitet und rollierende Vorräte an nötigen Materialen angelegt werden … denn bereits vor Beginn der eigentlichen C19-Krise einen Mangel an Masken und Desinfektionmittel … das darf sich nicht wiederholen.

      Bleiben wir gesund – KEINE persönlichen Kontakte und besondere Hygiene für ein paar Wochen … sollte wohl zu schaffen sein.

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  2. Gerald Neuwirth

    Meiner Meinung nach sollte man sich nicht hinter Pseudonymen verstecken und zu den Fragen und Kritiken stehen.

    Urlaube und Badeteich sind jetzt sicher nicht wichtig.
    Danke den Gemeindebediensteten insbes. jenen welche nicht home office haben und die Infrastruktur in Betrieb halten. Danke

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Lieber Gerald, da muss ich Dich korrigieren. Da fast die gesamte Rathaus-Mannschaft im Home-Office sind, müssenauch diese zwangsweise den Betrieb aufrecht halen. Das Unternehmen “Marktgemeinde Wiener Neudorf” wird jetzt digital und elektronisch gesteuert – bis auf die Reinigung und die Kinderbetreuung. Funktioniert bestens. Jede/r macht seinen Bereich von zu hause ist – oder sehr minimiert (heute waren wir zu 6st) vom Amt aus.

      Und: Nachdem wir gerade in den letzten Tagen vermehrt Anfragen zu “Kahrteich” und “Bärnkopf” bekommen haben, scheint dieses Thema für manche doch einigermaßen wichtig. Auch wenn es aufgrund der Situation für einige sicher überraschend ist.

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        1. Herbert Janschka Artikelautor

          Du hast recht. Wirtschaftshof hab ich vergessen. Die leisten derzeit Ungeheures inklusive Medikamentenservice für die Älteren. Ich hab einfach ein ganz tolles Team.

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      1. Inge

        Danke für die aktuelle Info! Bin erst sei Oktober 2019 eine Wiener Neudorferin (davor Guntramsdorf) und hab mich schon riesig auf die Kahrteich Saison gefreut…..aber klar unsere Gesundheit und Sicherheit geht jetzt vor! Nochmal danke und meinen grössten Respekt an sie und das gesamte Team. Herzlichst Inge B.

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  3. Oliver Woller

    Man könnte das Inhalatorium eröffnen. Kann mich ja mit dem Laptop auf den Tisch setzen und aufpassen das immer nur einer das Inhalatorium betritt. 🙂

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    1. Herbert Janschka

      Grundsätzlich interessante Idee. Nur bekommen wir derzeit kein Reisig etc. Ich könnte also das Inhalatorium derzeit nur im leeren Zustand öffnen, was wenig bringt. Die Öffnung wird also leider noch ein paar Wochen auf sich warten lassen.

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  4. Oliver Woller

    Wir haben laut “stats” aktuell in der EU etwa 190.000 registrierte Fälle.
    Ich glaube das dauert alles noch bis mindestens Herbst…
    Ist halt so.

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Es gibt Optimisten, die hoffen, dass alles mit Ende Juni halbwegs vorbei ist. Und es gibt Pessimisten, die glauben, dass es bis in den Herbst “hineinzieht”. Es gibt aber leider vieles, das darauf hindeutet, dass die Pessimisten die Realisten sind. Du gehörst dazu.

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  5. Oliver Woller

    Der Herbst war noch optimistisch.
    Pessimistisch wäre die Pest, also Sterblichkeitsrate 50%.

    Aktuell liegt die Sterblichkeitsrate irgendwo zwischen 2-7%.
    Leider hat man keine handfeste Zahlen, sondern nur Stichproben und paar Hochrechnungen bzw. Unbekannte.

    Der Sommer ist gelaufen, damit müssen wir uns abfinden.
    Ist nun mal so.

    Ende Juni wird man ggf. schon abschätzen können wie es um die “Genesung” der “Erkrankten” steht. Folgeschäden sind nicht auszuschließen.

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