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Endlich durfte ich Bomben-Basteln

Mit dieser wahrheitsgetreuen Überschrift habe ich jetzt die Hoffnung, dass mein Blog vom österreichischen Geheimdienst und in Amerika zumindest vom NSA und CIA gelesen wird. Auch der MI6 wird sich dafür interessieren und der Zugriff zu diesem Beitrag wird – dem Inhalt entsprechend – „explodieren“.

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Mag. Helmut Miernicki (Geschäftsführer Eco-Plus), Herbert Janschka und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beim „Basteln“.

Gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wurde ich anlässlich der offiziellen Eröffnung von „Niemetz-Schwedenbomben“ in Wiener Neudorf zum Selberbasteln von Schwedenbomben eingeladen. (Inoffiziell hat das Unternehmen schon seit Monaten geöffnet.)

Die eingeladenen Journalisten hatten eine Riesengaude, wie wir „Konditorlehrlinge“ uns anfänglich schwer taten, aus den vorbereiteten Zutaten die bekannte Süßigkeit selbst zu kreieren. Am Ende waren unsere Kreationen so übel nicht und wir bekamen den „Meisterbrief“. So kommen Politiker zu einem zweiten Standbein.

Dompfarrer Toni Faber segnete abschließend das Haus im IZ-Süd/Ecke Triesterstraße direkt an der Ortsgrenze zu Guntramsdorf. Geographisch haben wir Glück: Die Schwedenbombe wird ab sofort von Wiener Neudorf aus in die ganze Welt verschickt.

Pröll - Janschka

Mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte ich am Rande des Schwedenbomben-Besuches auch andere Themen ansprechen.

Mein persönlicher Dank gilt dem Management von Heidi Chocolat, das vor drei Jahren mit Niemetz ein konkursreifes Unternehmen, das jährlich Millionenverluste einfuhr, gekauft und ein kulinarisches Wahrzeichen von Österreich, nämlich die Schwedenbombe, gerettet hat. Natürlich habe ich eine persönliche Freude, dass dieses Unternehmen von Wien nach Wiener Neudorf übersiedelt ist und wir damit ein weiteres namhaftes Unternehmen in unserem Ort haben.

Der Wiener Neudorf Standort hat einen direkten Fabriksverkauf und bietet auch Bomben-Bastel-Seminare im großen Stil an. Informieren Sie sich.

Zur Geschichte:

1926 erfand der Wiener Zuckerbäckermeister und Patissier Walter Niemetz gemeinsam mit Ehefrau Johanna die berühmten Schwedenbomben. Die Rezeptur ist bis heute unverändert und streng geheim. Die Schokoschaumküsse aus dem Traditionshaus Niemetz sind am österreichischen Markt führend. Die Schwedenbomben sind ein Frischeprodukt und seit 2014 Teil der FAIRTRADE-Familie. Neben der Traditionsmarke Niemetz Schwedenbomben® hat die Schokoladen- und Süßwarenmanufaktur in der über 120-jährigen Tradition weitere beliebte Markenprodukte wie MANJA®, SWEDY® und das MOZARTPOLSTERL® auf dem Markt etabliert. Alle Produkte sind zu 100 Prozent österreichisch. Per 14. Juni 2013 erfolgte die nahtlose Übernahme des Traditionsunternehmens durch die Schweizer Heidi Chocolat AG, am 17. Juni 2013 wurde erstmals unter der neuen Leitung produziert. Seit Ende 2015 befindet sich die Produktion und ein Schwedenbombenshop am neuen Standort in Wiener Neudorf. 90 Jahre nach der Erfindung der Schwedenbombe, wurde nunmehr am 9. Juni 2016 das neue Haus offiziell eröffnet.

 

Einkaufszentrum Reisenbauer-Ring: Komplett neu

Der REWE-Konzern hat sich entschlossen, das Einkaufszentrum Reisenbauer-Ring/Bahnstraße (Penny, Bipa, Libro) zu erneuern. Eine Sanierung der über 30 Jahre alten Einkaufspassage ist nicht zielführend, deshalb ist geplant, den Komplex zu schleifen und neu zu errichten.

Ansicht Bahnstraße

Neues Einkaufszentrum Wiener Neudorf/Reisenbauer-Ring: Ansicht von der Bahnstraße (Planstudie)

Ansicht RBR

Neues Einkaufszentrum Wiener Neudorf/Reisenbauer-Ring: Ansicht Reisenbauer-Ring (Planstudie)

Im neuen Einkaufszentrum werden 3 Geschäfte Platz haben (Penny, Libro, Bipa). Das Friseurgeschäft übersiedelt in das Volksbankgebäude (Hauptstraße) neben dem Gemeindeamt.

Die bisherige L-Form fällt. Die 3 Geschäfte werden nebeneinander von der Ostseite zugängig sein. Die Zulieferung wird über einen überdachten Bereich erfolgen, damit die Anrainer von keinen Lärmauswirkungen gestört werden.

Nach den noch abzuhaltenden Bau- und Gewerbeverfahren wird voraussichtlich im Mai Baubeginn sein. Der zuständige Architekt rechnet mit einer Bauzeit von ca. 6 Monaten. Während der Bauzeit wird es keinen Ersatzbetrieb (Container etc.) geben. Die „äußeren“ Bauarbeiten werden ausschließlich nur von Montag bis Freitag erfolgen.

SWN Wiener Neudorf: „Penny“ statt „Zielpunkt“

SWN Wiener Neudorf

Erst vor 4 Monaten eröffnete an der B11/Ecke Griesfeldstraße das Einkaufszentrum „Shopping Wiener Neudorf“, kurz SWN. Mit dabei ein Nahversorger namens „Zielpunkt“. Knapp danach kam bekanntlich das Ende dieser Supermarktkette und damit auch das rasche Aus für den Standort Wiener Neudorf.

Genauso rasch konnte nun die Nachfolge geregelt werden. Anstelle des „Zielpunkt-Marktes“ wird demnächst ein „Penny-Markt“ eröffnen. Penny gehört neben Billa, Merkur, Bipa und ADEG zum REWE-Konzern, der seine Österreich-Zentrale im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd Wiener Neudorf hat.

Was ist das, bitte sehr?

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Wiener Neudorf: Fa. Heidenbauer, Kunstwerbeträger

Auf dem Gelände der Firma Heidenbauer an der Kreuzung B17/B11 bei der Zufahrt zur Anningerstraße und zum Anningerpark steht seit einigen Tagen ein sogenannter Kunstwerbeträger, dessen Aufstellung vor nunmehr 3 Jahren von meinem Vorgänger genehmigt, aber jetzt erst errichtet wurde.

„Was ist das, bitte sehr?“ werde ich und werden meine Mitarbeiter im Gemeindeamt in den letzten Tagen oft gefragt. Die Fa. Heidenbauer mit Hauptsitz in Bruck/Mur hat von der Stadt Graz (nach Beendigung des Status als Kulturhauptstadt) diese Skulptur erworben und sie vorerst in Bruck aufgestellt. Im Sommer 2012 hat das Unternehmen, das auch bei uns bekanntlich einen Sitz hat, beim Gemeindeamt um Aufstellung in Wiener Neudorf angesucht. Genehmigt wurde damals in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft ein 24,6 m hoher Kunst-Werbeträger in Form einer innenbeleuchteten Fiberglaskonstruktion. Im Genehmigungsbescheid genau geregelt ist die Art der Beleuchtung hinsichtlich präzise festgeschriebener Leuchtdichten.

Dieser Kunstwerbeträger ist keine temporäre Anlage, sondern gehört fix zum Betriebsobjekt der Fa. Heidenbauer als „Eyecatcher“ dazu. Alle 5 Jahre wird gemäß Bewilligungsbescheid überprüft, ob die Vorschriften auch eingehalten werden.

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Wiener Neudorf, Kunstwerbeträger – Fiberglaskonstruktion

Logistik-Manager des Jahres: Fritz Müller hat gute Chancen!

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Wiener Neudorf, Fritz Müller – Müller-Transporte

Die internationale Wochenzeitung „Verkehr“ hat 5 Führungspersönlichkeiten für die Logistik-Manager-Wahl 2015 nominiert – darunter den Wiener Neudorfer Unternehmer Fritz Müller (Müller-Transporte).

Voten Sie – bis spätestens 11. November – unter: http://www.verkehr.co.at/logistik-manager/wahl-2015/

 

Für die Auswahl gab es 4 Kriterien: 

1.) Ökologie – Schonung der Umwelt, 2.) Innovation (technische und organisatorische Verbesserungen), 3. Ökonomie (wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen), 4.) Repräsentation (Vorbildwirkung).

In den 1950er-Jahren wurde das Fuhrwerksunternehmen in Wiener Neudorf in der Hauptstraße 18 (damals: Biedermannsdorfer Straße) gegründet. Das Unternehmen wuchs und wuchs und hatte bald 50, 60, 70 LKWs und so wurde das Firmengelände mitten im Ortskern von Wiener Neudorf zu klein und eigentlich auch ungeeignet. 1989 übersiedelte das Unternehmen in den Norden von Wiener Neudorf zwischen das Palmers-Areal und der A2. Durch die direkte Zu- und Abfahrt über den Autobahnanschluss Mödling fährt seither kein „Müller-LKW“ mehr durch den Ort.

Das Unternehmen hat sich auf Obst- und Gemüsetransporte, aber auch auf Frischmilchtransporte spezialisiert und verfügt über eine eigene pharma-zertifizierte LKW-Flotte. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 400 Mitarbeiter und hat eine Flotte von 200 LKWs.

Dass die Fa. Müller-Transporte auch ein umweltbewusstes Unternehmen ist, was gerade bei dieser Branche nicht unbedingt leicht, aber auch nicht alltäglich ist, beweist, dass bereits vor einigen Jahren der gesamte Fuhrpark auf die besonders umweltfreundliche Abgasnorm Euro V umgestellt wurde. Das ist natürlich auch für Wiener Neudorf von ganz besonderer Bedeutung und Wichtigkeit. (Ich bin sicher, dass bei der Fa. Müller-Transporte auch bald Euro VI in Angriff genommen wird).

Als Bürgermeister unterstütze ich deshalb die Wahl von Fritz Müller zum Logistik-Manager des Jahres und ersuche auch Sie, seine Wahl zu forcieren.

Schön, dass ein Wiener Neudorfer Unternehmer nominiert wurde, noch schöner wäre es, wenn Fritz Müller die Wahl gewinnen könnte. Ich kann bestätigen, dass er alle 4 Kriterien erfüllt und sich diesen Titel mit Sicherheit verdient! Jeder kann einmal wählen und vielleicht können auch Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannten von Fritz Müller überzeugen.

Unglaublich: Wiener Neudorfer Firma feiert 350. Geburtstag

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Wiener Neudorf, Saint-Gobain-Autover: Trotz wöchentlicher „Altersehrungen“ kommt es äußerst selten vor, dass ein Bürgermeister zu einem 350. Geburtstag eingeladen wird. v.l.: Prok. Marion Rachbauer (Autover), Herbert Janschka, Gabriela Janschka, GF Oliver Sacher (Autover)

1665 erhält der französische Finanzminister von König Ludwig XIV. den Auftrag zur Gründung einer Spiegelglasmanufaktur. Gleichzeitig bekommt das junge Unternehmen das Monopol auf die Herstellung von Flachglas ab einer Größe von 1,6 Quadratmeter. Der erste Großauftrag ist gleich ein herausfordernder: Die Glasproduktion für den Spiegelsaal des königlichen Schlosses in Versailles. Weil die Produktionsstätte in Paris zu klein wird, übersiedelt das Unternehmen in das nordfranzösische Dorf Saint-Gobain. 350 Jahre später gibt es die „Compagnie de Saint-Gobain“ noch immer – allerdings mit der Konzernzentrale wieder in Paris. Die mehr als 1.500 Firmen unter dem Saint-Gobain-Dach vereinten Unternehmen beschäftigen derzeit ca. 190.000 Mitarbeiter in aller Welt bei einem Gesamtjahresumsatz von rund 42 Milliarden Euro.

Was hat das mit Wiener Neudorf zu tun?

Glücklicherweise einiges. Das Tochterunternehmen „Saint-Gobain Autover Österreich“ mit dem Sitz in Wiener Neudorf, Brown-Boveri-Straße, liefert Autoglas und verwandte Produkte für den Fahrzeugglasersatzteilmarkt. Wenn Sie in Ihrem Auto sitzen, dann schauen Sie mit hoher Wahrscheinlich durch ein Glas von Saint-Gobain Sekurit. Denn mittlerweile ist jedes zweite europäische Auto mit diesem Fahrzeugglas ausgestattet.

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Als vor knapp 100 Jahren das erste Fahrzeug mit einer kleinen Glasscheibe ausgestattet wurde, da war dies lediglich tatsächlich nur eine „Windschutz-Scheibe“.  Heutzutage verlangen wir Konsumenten zunehmend mehr von der Verglasung hinsichtlich Sicherheit und Komfort. Die Scheibe darf bei stärkstem Anprall nicht zerspringen, soll so groß wie möglich sein (am besten soll gleich das halbe Auto aus Glas sein), aber gleichzeitig soll der Innenraum trotz stärkster Sonneneinstrahlung kühl bleiben, soll optisch ansprechend sein, muss immer mehr sensorentauglich sein u.v.m.

Am 11. September feierte die Saint-Gobain Autover Österreich – Wiener Neudorf den 350. Geburtstag des Mutterunternehmens. Ich bedanke mich auf diesem Weg noch einmal, dass ich bei diesem Fest dabei sein durfte und wünsche dem Unternehmen weiterhin alles, alles Gute und noch viele derart bemerkenswerte „runde“ Geburtstage.