Schlagwort-Archiv: Wirtschaft

Wirtschaftsminister Dr. Mahrer in Wiener Neudorf

Betriebsbesuch mit Minister Dr. Harald Mahrer, Geschäftsführer Dr. Wolfram Krendlesberger und dem interessierten Bürgermeisterkollegen aus Perchtoldsdorf, Martin Schuster.

Ich freue mich, dass Wiener Neudorf immer mehr für Spitzenpolitiker ein Anziehungspunkt und gesuchter Besuchsort wird. Nachdem ich durchschnittlich 2 Male pro Monat einen Landesrat bzw. eine Landesrätin zu verschiedensten Anlässen begrüßen darf, wollte dieses Mal Wirtschaftsminister Dr. Harald Mahrer zu uns zu einem Betriebsbesuch kommen.

Gemeinsam haben wir uns für ein junges, innovatives Unternehmen, die Firma Heliovis im IZ-Süd, entschieden. Die Heliovis AG hat einen Sonnenlichtkonzentrator für große Solarkraftwerke entwickelt, der überwiegend aus Kunststofffolien besteht.

Revolutionär: Sonnenenergie in Schläuchen statt durch Photovoltaikplatten

Dieses System wird an sonnenreichen Standorten aufgeblasen und hat nur 1/10 des Materialgewichtes von herkömmlichen Spiegelflächen. Und ist demgemäß kostenmäßig deutlich günstiger. Die Heliovis AG Wiener Neudorf hat bereits zahlreiche Innovationspreise erhalten.

Jahrelang wurde geforscht, wie die im Endausbau 220 Meter langen und 9 Meter hohen Schläuche produziert und vor allem wirksam miteinander verklebt werden können. Derzeit wird das revolutionäre Produkt in Saudiarabien getestet, auch um festzustellen, ob es auch der Belastung von Wüstenstürmen standhält.

Für weitere Informationen: http://www.heliovis.com

 

Die Erste Bank in Wiener Neudorf sperrt im April zu!

Ich bin enttäuscht, erbost, wütend, zornig, empört, auf gut wienerisch „ang’fressen“ und ich fühle mich bewusst betrogen.

Die Gemeinde war jahrzehntelang Kunde bei der Uni-Credit (Bank Austria) bzw. ihrer Vorgängerunternehmen. Als die Zweigstelle in der Hauptstraße geschlossen wurde und die Gemeinde damit eine Bankfiliale als Nahversorger verloren hat, sind wir im April 2016 mit unserem Hauptkonto (worüber wir knapp 30 Millionen € jährlich abwickeln) zur ERSTE-Bank gewechselt. Damals wurde mir hoch und heilig versprochen, dass der Standort in Wiener Neudorf-Reisenbauer-Ring erhalten bleibt und nie und nimmer an eine Schließung gedacht ist. Das war, neben der guten Konditionen, die uns angeboten wurde, der Hauptgrund des Bankenwechsels der Gemeinde.

Ich habe Verständnis, dass Unternehmen (auch Banken) einsparen müssen, dass Zweigstellen geschlossen werden müssen, dass Synergien gesucht werden müssen. Aber ich habe kein Verständnis dafür, dass ich in den Verhandlungen angelogen wurde. Und das muss ich annehmen. Denn die Idee zur Schließung einer Zweigstelle erfolgt nicht (und immerhin bin ich ausgebildeter Banker und maße mir hier eine gewisse Kenntnis an) durch eine Nacht-und-Nebel-Aktion oder durch kurzfristige Überlegungen. Da gehen in einem seriösen und gut geführten Unternehmen, und das ist die ERSTE-Bank zweifelsfrei, langfristige Strategiepläne voraus. Ich habe zur Bedingung gemacht, dass die Hausbank der Gemeinde einen Sitz in Wiener Neudorf haben muss und nicht daran denkt, abzusiedeln. Ich behaupte, dass die ERSTE-Bank bei Vertragsabschluss gewusst hat, dass es zu einer Konzentration am Mödlinger Standort und zu einer Schließung der Filiale in Wiener Neudorf kommen wird und mich damit bewusst hinters Licht geführt hat.

Die Schließung der ERSTE-Bank-Filiale am Reisenbauer-Ring ist nach der Schließung der Bank-Austria-Filiale ein großes Problem, weniger für die Gemeinde als für viele Privatpersonen, gerade ältere Mitbürger, die eine Bankfiliale in der Nähe brauchen. Stolz wurde mir berichtet, dass zahlreiche Wiener Neudorfer/-innen nach der Schließung der Bank-Austria-Filiale zur ERSTE-Bank gewechselt sind. Was machen diese zahlreichen Wiener Neudorfer/-innen jetzt? Viele sind deshalb gewechselt, weil sie einen Bank-Nahversorger in unmittelbarer, sprich: fußläufiger Nähe brauchen.

Ich werde der Bitte der ERSTE-Bank-Delegation, die mich gestern aufgesucht hat, nach einer weiteren Zusammenarbeit ganz sicher nicht nachkommen. Eine Bank, für die eine finanzielle und wirtschaftliche Hochburg wie Wiener Neudorf mit über 9.000 Einwohnern und knapp 800 Betrieben nicht attraktiv genug ist, ist für mich nicht attraktiv genug. Und ein Geschäftspartner, der aus meiner Sicht in den Verhandlungen nicht ehrlich zu mir ist und mich dann vor vollendete Tatsachen stellt, ist für mich kein interessanter Geschäftspartner. So gut können die Konditionen gar nicht sein. Für mich zählen Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Handschlagqualität mehr als ein paar Euros weniger Ausgaben.

Wir haben noch Bankfilialen in Wiener Neudorf. Die Gespräche über einen neuerlichen Bankenwechsel werde ich nächste Woche starten.

Endlich durfte ich Bomben-Basteln

Mit dieser wahrheitsgetreuen Überschrift habe ich jetzt die Hoffnung, dass mein Blog vom österreichischen Geheimdienst und in Amerika zumindest vom NSA und CIA gelesen wird. Auch der MI6 wird sich dafür interessieren und der Zugriff zu diesem Beitrag wird – dem Inhalt entsprechend – „explodieren“.

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Mag. Helmut Miernicki (Geschäftsführer Eco-Plus), Herbert Janschka und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beim „Basteln“.

Gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wurde ich anlässlich der offiziellen Eröffnung von „Niemetz-Schwedenbomben“ in Wiener Neudorf zum Selberbasteln von Schwedenbomben eingeladen. (Inoffiziell hat das Unternehmen schon seit Monaten geöffnet.)

Die eingeladenen Journalisten hatten eine Riesengaude, wie wir „Konditorlehrlinge“ uns anfänglich schwer taten, aus den vorbereiteten Zutaten die bekannte Süßigkeit selbst zu kreieren. Am Ende waren unsere Kreationen so übel nicht und wir bekamen den „Meisterbrief“. So kommen Politiker zu einem zweiten Standbein.

Dompfarrer Toni Faber segnete abschließend das Haus im IZ-Süd/Ecke Triesterstraße direkt an der Ortsgrenze zu Guntramsdorf. Geographisch haben wir Glück: Die Schwedenbombe wird ab sofort von Wiener Neudorf aus in die ganze Welt verschickt.

Pröll - Janschka

Mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte ich am Rande des Schwedenbomben-Besuches auch andere Themen ansprechen.

Mein persönlicher Dank gilt dem Management von Heidi Chocolat, das vor drei Jahren mit Niemetz ein konkursreifes Unternehmen, das jährlich Millionenverluste einfuhr, gekauft und ein kulinarisches Wahrzeichen von Österreich, nämlich die Schwedenbombe, gerettet hat. Natürlich habe ich eine persönliche Freude, dass dieses Unternehmen von Wien nach Wiener Neudorf übersiedelt ist und wir damit ein weiteres namhaftes Unternehmen in unserem Ort haben.

Der Wiener Neudorf Standort hat einen direkten Fabriksverkauf und bietet auch Bomben-Bastel-Seminare im großen Stil an. Informieren Sie sich.

Zur Geschichte:

1926 erfand der Wiener Zuckerbäckermeister und Patissier Walter Niemetz gemeinsam mit Ehefrau Johanna die berühmten Schwedenbomben. Die Rezeptur ist bis heute unverändert und streng geheim. Die Schokoschaumküsse aus dem Traditionshaus Niemetz sind am österreichischen Markt führend. Die Schwedenbomben sind ein Frischeprodukt und seit 2014 Teil der FAIRTRADE-Familie. Neben der Traditionsmarke Niemetz Schwedenbomben® hat die Schokoladen- und Süßwarenmanufaktur in der über 120-jährigen Tradition weitere beliebte Markenprodukte wie MANJA®, SWEDY® und das MOZARTPOLSTERL® auf dem Markt etabliert. Alle Produkte sind zu 100 Prozent österreichisch. Per 14. Juni 2013 erfolgte die nahtlose Übernahme des Traditionsunternehmens durch die Schweizer Heidi Chocolat AG, am 17. Juni 2013 wurde erstmals unter der neuen Leitung produziert. Seit Ende 2015 befindet sich die Produktion und ein Schwedenbombenshop am neuen Standort in Wiener Neudorf. 90 Jahre nach der Erfindung der Schwedenbombe, wurde nunmehr am 9. Juni 2016 das neue Haus offiziell eröffnet.

 

Einkaufszentrum Reisenbauer-Ring: Komplett neu

Der REWE-Konzern hat sich entschlossen, das Einkaufszentrum Reisenbauer-Ring/Bahnstraße (Penny, Bipa, Libro) zu erneuern. Eine Sanierung der über 30 Jahre alten Einkaufspassage ist nicht zielführend, deshalb ist geplant, den Komplex zu schleifen und neu zu errichten.

Ansicht Bahnstraße

Neues Einkaufszentrum Wiener Neudorf/Reisenbauer-Ring: Ansicht von der Bahnstraße (Planstudie)

Ansicht RBR

Neues Einkaufszentrum Wiener Neudorf/Reisenbauer-Ring: Ansicht Reisenbauer-Ring (Planstudie)

Im neuen Einkaufszentrum werden 3 Geschäfte Platz haben (Penny, Libro, Bipa). Das Friseurgeschäft übersiedelt in das Volksbankgebäude (Hauptstraße) neben dem Gemeindeamt.

Die bisherige L-Form fällt. Die 3 Geschäfte werden nebeneinander von der Ostseite zugängig sein. Die Zulieferung wird über einen überdachten Bereich erfolgen, damit die Anrainer von keinen Lärmauswirkungen gestört werden.

Nach den noch abzuhaltenden Bau- und Gewerbeverfahren wird voraussichtlich im Mai Baubeginn sein. Der zuständige Architekt rechnet mit einer Bauzeit von ca. 6 Monaten. Während der Bauzeit wird es keinen Ersatzbetrieb (Container etc.) geben. Die „äußeren“ Bauarbeiten werden ausschließlich nur von Montag bis Freitag erfolgen.

SWN Wiener Neudorf: „Penny“ statt „Zielpunkt“

SWN Wiener Neudorf

Erst vor 4 Monaten eröffnete an der B11/Ecke Griesfeldstraße das Einkaufszentrum „Shopping Wiener Neudorf“, kurz SWN. Mit dabei ein Nahversorger namens „Zielpunkt“. Knapp danach kam bekanntlich das Ende dieser Supermarktkette und damit auch das rasche Aus für den Standort Wiener Neudorf.

Genauso rasch konnte nun die Nachfolge geregelt werden. Anstelle des „Zielpunkt-Marktes“ wird demnächst ein „Penny-Markt“ eröffnen. Penny gehört neben Billa, Merkur, Bipa und ADEG zum REWE-Konzern, der seine Österreich-Zentrale im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd Wiener Neudorf hat.

Was ist das, bitte sehr?

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Wiener Neudorf: Fa. Heidenbauer, Kunstwerbeträger

Auf dem Gelände der Firma Heidenbauer an der Kreuzung B17/B11 bei der Zufahrt zur Anningerstraße und zum Anningerpark steht seit einigen Tagen ein sogenannter Kunstwerbeträger, dessen Aufstellung vor nunmehr 3 Jahren von meinem Vorgänger genehmigt, aber jetzt erst errichtet wurde.

„Was ist das, bitte sehr?“ werde ich und werden meine Mitarbeiter im Gemeindeamt in den letzten Tagen oft gefragt. Die Fa. Heidenbauer mit Hauptsitz in Bruck/Mur hat von der Stadt Graz (nach Beendigung des Status als Kulturhauptstadt) diese Skulptur erworben und sie vorerst in Bruck aufgestellt. Im Sommer 2012 hat das Unternehmen, das auch bei uns bekanntlich einen Sitz hat, beim Gemeindeamt um Aufstellung in Wiener Neudorf angesucht. Genehmigt wurde damals in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft ein 24,6 m hoher Kunst-Werbeträger in Form einer innenbeleuchteten Fiberglaskonstruktion. Im Genehmigungsbescheid genau geregelt ist die Art der Beleuchtung hinsichtlich präzise festgeschriebener Leuchtdichten.

Dieser Kunstwerbeträger ist keine temporäre Anlage, sondern gehört fix zum Betriebsobjekt der Fa. Heidenbauer als „Eyecatcher“ dazu. Alle 5 Jahre wird gemäß Bewilligungsbescheid überprüft, ob die Vorschriften auch eingehalten werden.

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Wiener Neudorf, Kunstwerbeträger – Fiberglaskonstruktion