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In Wiener Neudorf sind die Narren „aufgewacht“

Der neue Rathausschlüssel (angefertigt vom Wirtschaftshof) wird dem Bürgermeister vom Hofnarren Wie-Neuli (assistiert von Peter Eberlein und Werner Hametner) entrissen. Das Mödlinger Herzogspaar Heinrich XVIII und Sonja I. war Zeuge dieser brutalen Aktion.

Irrtümlich wird der 11.11. (zumeist: 11 Uhr 11) landläufig als Beginn der Faschingszeit bezeichnet.

Nicht ganz korrekt. Die einen meinen, die Faschingszeit beginnt gleich nach dem „Drei-Königs-Tag“, also am 7. Jänner und die anderen meinen, die Faschingszeit ist die Woche vor dem Aschermittwoch.

In Wiener Neudorf ist es Tradition, dass (wie bei vielen anderen Gemeinden) am 11. 11. das sogenannte „Narrenwecken“ gefeiert wird. D.h. die jeweiligen Faschingsgilden wissen, dass es langsam „ernst“ wird und dass sie sich auf die Faschingszeit vorzubereiten haben.

In Wiener Neudorf wird an diesem Tag der Bürgermeister von der Gilde vom Gemeindeamt mit viel „Tamtam“ abgeholt. Heuer zusätzlich von einem Großaufgebot aus Mödling. Und dann wird in „Elfie’s Parkcafé“ der Gemeindeschlüssel und die Gemeindekassa übergeben.

Wenn Sie nicht persönlich dabei sein konnten, dann haben Sie die Gelegenheit, sich das Narrenwecken in einem Film von „Wiener Neudorf TV“ anzuschauen:

http://www.youtube.com/user/wienerneudorftv

 

In eigener Sache: Einladung zu meiner Lesung am 18. Oktober

Glauben Sie mir, dass das Leben eines Bürgermeisters von Wiener Neudorf ein sehr ausgefülltes ist. Ich bewundere das Organisationstalent meiner Assistentin, meinen Alltag minutiös so einzuteilen, dass weder Politik noch Gemeindeverwaltung zu kurz kommen. Dazu kommen natürlich auch gesellschaftliche Ereignisse – meistens abends, die ich zu besuchen habe und großteils auch sehr, sehr gerne besuche. Auch weil ich glücklicherweise ein sehr vielfältiges Interesse und eine vielfältige Begeisterung habe und mich im Bierzelt genauso wohl fühle wie bei einem Klassikkonzert im Migazzihaus. An dieser Stelle gilt es vor allem meiner Gabriela „Danke“ zu sagen, die mein nicht gerade ruhiges (aber sehr abwechslungsreiches) Leben in allen Belangen mit mir teilt.

Meine beiden Enkeltöchter bestimmen glücklicherweise einen großen Teil meiner Freizeit und daneben habe ich eine Leidenschaft und die heißt: Literatur.

Mein Mandat im Präsidium des Österreichischen Schriftstellerverbandes musste ich aus Zeitgründen zurückgeben. Trotzdem habe ich mir das Ziel gesetzt, im Abstand von 2 Jahren Bücher zu veröffentlichen. Mir wurde schon in jungen Jahren ein gewisses literarisches Talent – vor allem für die Lyrik – zugeschrieben. Lyrikbände sind nicht gerade ein Verkaufsschlager. Vor allem deshalb danke ich meinem Verleger, dass er meinem Wunsch nach der Veröffentlichung eines Epigramm-Buches in Form von 4-Zeilern nachgekommen ist.

In „Vier Zeilen für Gott und die Welt“ habe ich mich über vieles, was mir eingefallen ist (eben über Gott und die Welt), auseinandergesetzt.

Ich darf dieses Buch am Mittwoch, den 18. Oktober um 19.00 Uhr im Glassaal des Migazzihauses im Rahmen eines Satirischen Literaturfestes zum Anlass des 40jährigen Bestehens unserer Bibliothek vorstellen. Ich freue mich sehr, dass ich dort gemeinsam mit dem Präsident des NÖ. PEN, Erich Sedlak – und seiner Gattin – lesen werde.

Einladung zum Mobilitätstag am Samstag

Samstag, 16. September von 11:30 bis 16:00 Uhr – Tennisstraße

Wir haben viel für Sie vorbereitet (siehe unten) und laden Sie auch ein, zu einem kostenlosen Imbiss vorbeizukommen.

Das Wetter wird angeblich nicht berauschend, aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur eine für das jeweilige Wetter schlechte Kleidung. Und: Wer weiß? Es soll schon Wettervoraussagen gegeben haben, die nicht gestimmt haben.

Es wäre wirklich schade, wenn Sie sich die Highlights entgehen lassen würden.

Ein Wochenende ganz im Zeichen unserer Feuerwehr – und der Sicherheit

Unsere Feuerwehr steht bei Einsätzen (leider) viel zu oft im Mittelpunkt des Geschehens. An diesem Wochenende aber aus ganz anderen Gründen. Einerseits feiern wir das 145. Bestandsjubiläum unserer Freiwilligen Feuerwehr und andererseits laden wir rund um das Feuerwehrhaus zum Sicherheitstag.

Heute Freitag gibt es ein gemütliches Beisammensein ab 16:00 Uhr im großen Festzelt und ab 20:15 Livemusik.

Am Samstag geht es ab 10:00 Uhr los, so richtig ab der Mittagszeit. Wir erwarten eine Hubschrauberlandung, eine Fahrzeugausstellung von diversen Einsatzfahrzeugen, Vorführungen der Höhenrettungsgruppe und der Suchhundestaffel und viele, viele Attraktionen – auch und speziell für Kinder. Sie werden viele Informationen rund um die Feuerwehr, die Polizei, das Rote Kreuz, den Zivilschutzverband und andere wichtige Sicherheitsorganisationen erhalten. Um 19:00 Uhr wird es für wenige Minuten amtlich, wenn es die Festansprachen gibt. Und danach: Livemusik und Barbetrieb.

Und: Unsere Feuerwehr kümmert sich nicht nur um unsere Sicherheit, sie verfügt auch über ein einzigartiges Küchen-Team, das uns während der gesamten zwei Tage kulinarisch verwöhnen wird.

Nachdem das Wetter an diesem Wochenende sowieso nicht zum Baden und zum Gartenliegen – und eigentlich auch nicht zum Kochen – geeignet sein wird: Ab zum Ricoweg zum Feuerwehrhaus.

So unterschiedlich ist Niederösterreich

Die Abordnung des Bezirks Mödling: Nachdem der Programmtag in der HTL stattgefunden hat, stellten wir mit knapp 40 Teilnehmer/-innen die größte Gruppe der 20 Bezirke Niederösterreichs. (Foto: Willy Kraus).

Unter dem Arbeitstitel „Volles Programm Niederösterreich“ haben Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, begleitet von den Landesräten Dr. Petra Bohuslav, Mag. Barbara Schwarz, Mag. Karl Wilfing, Dr. Stefan Perkopf und DI Ludwig Schleritzko zu einem intensiven Arbeits- und Diskussionstag in die HTL Mödling geladen.

Über 400 geladene Diskussionsteilnehmer und sogenannte Opinion-Leader waren geladen, über die anstehenden Themen der nächsten Jahre zu diskutieren.

In verschiedenen Arbeitskreisen wurden die Themen und Probleme der einzelnen Regionen angesprochen. Dabei wurden die einzelnen Bereiche durchwegs kontroversiell diskutiert. Ganz Niederösterreich gleich zu behandeln wird nicht gehen.

Während Gegenden in Niederösterreich ausdünnen und dort nach mehr Verkehr und vor allem Betrieben verlangt wird, haben wir in unserem Bereich die Hauptaufgabe, die Auswirkungen der Verkehrs in den Griff zu bekommen.

Während viele Ortschaften in ländlichen Gebieten hoffen, dass ihre Volksschulen mit unter 15 Schülern (alle 4 Jahrgänge zusammengezählt) nicht geschlossen werden, haben wir eher das Problem übervoller Klassen und aus den Nähten platzender Schulgebäude.

Während in vielen ländlichen Gebieten die Bürgermeister das Problem haben, dass Baugrundstücke für viele Jahrzehnte nicht konsumiert werden und brach liegen, bin ich andererseits nicht böse, wenn Baugrundstücke nicht unbedingt sofort verbaut werden.

Während in vielen Gegenden Niederösterreichs Schüler ab dem 10. Lebensjahr oft einen stundenlangen Anfahrtsweg täglich in Kauf nehmen, wird bei uns schon darüber diskutiert, ob es zumutbar ist, wenn die Schule im Nachbarort steht.

Während es viele der über 570 niederösterreichischen Gemeinden gibt, die wegen der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung dringend eine Aufwertung des „Landarztes“ brauchen, haben wir wiederum gänzliche andere Themen, die wir zu bewältigen haben.

Während es viele Bürgermeister gibt, die den Durchzugsverkehr durch die Ortsmitte brauchen, weil sonst die letzten Geschäfte zusperren, kämpfen wir für eine Verkehrsberuhigung in der Ortsmitte.

Schön, dass auch der Nationalratskandidat unserer Region (Mödling und Baden), Mödlings Bürgermeister Hans-Stefan-Hintner ganz deutlich erklärt hat, dass für ihn der B17-Tunnel in Wiener Neudorf ein notwendiger Lösungsansatz ist und er dieses Thema im neuen Nationalrat (soferne er gewählt wird) sicher einbringen wird. Im Landtag steht der Tunnel sowieso bereits auf der Agenda.

Nach der Wiener Neudorfer Woche folgen intensive Arbeitswochen

Über 1.200 begeisterte Zuschauer wohnten der Lasershow am Samstag Abend bei.

Bis auf den heutigen letzten Nachmittag, der den ersehnten Regen brachte, war die 47. Wiener Neudorfer Woche von strahlendem Wetter begleitet. Viele Veranstaltungen, überwiegend gut angekommene Musikbands, gutes Essen, gutes Trinken und eine ausgelassene Stimmung kennzeichnete unsere Festwoche.

Viele Veranstaltungen und Ehrungen, wie hier die Meisterehrung der U11 und U15 unseres Fußballvereines waren Höhepunkte der 47. Wiener Neudorfer Woche.

Ab sofort bestimmt wieder die Politik das Geschehen. Gleich am Montag findet eine Gemeindevorstandssitzung mit über 20 Tagesordnungspunkten statt. Es folgen in den nächsten Tagen wichtige Ausschuss-Sitzungen und am Montag, den 3. Juli die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung mit über 25 wichtigen Tagesordnungspunkten.

In den Tagen darauf fällt die Entscheidung, wer mein engster Mitarbeiter als Amtsleiter in der Gemeindeverwaltung werden wird und wir werden in der Koalition bis Mitte Juli die wichtigsten Vorhaben für 2018 definiert haben. Danach beginne ich mit den Arbeiten am Budget 2018.

Auf das bereits fertige Generalverkehrskonzept, das Sie sich über die Gemeindehomepage http://www.wiener-neudorf.gv.at  herunterladen können, werden wir bis August das Ortsentwicklungskonzept für die nächsten Jahrzehnte fertig haben.

Alles weitere Wichtige und Interessante entnehmen Sie bitte dem Juli-Gemeindeblatt, das in den nächsten Tagen verteilt und auf der Homepage veröffentlicht wird.