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Jugendgemeinderat unter der Haube

Philipp und Jasmin Kocher umrahmt von erfahrenen „Ehe-Gemeinderäten“

Philipp Kocher, Mitglied der Liste „Herbert Janschka/ÖVP/Unabhängige“, wurde im März 2015 als jüngstes Mitglied des Gemeinderates angelobt und zum Jugendgemeinderat gewählt. Darüber hinaus ist er Vorsitzendes des Ausschusses für Jugend und Jungfamilien.

Seit einigen Jahren sind er und seine Jasmin unzertrennlich. Am Samstag gaben sie sich in der Wiener Neudorfer in der voll besetzten Pfarrkirche Maria Schnee das Ja-Wort.

Im Namen meiner Fraktion und des gesamten Gemeinderates wünsche ich dem jungen Ehepaar alles, alles Gute und viele glückliche und gesunde gemeinsame Jahrzehnte.

 

Ein Bericht über eine (unpolitische) Niederlage

Gute Stimmung vor der Niederlage (die war aber nachher auch nicht schlechter): Danke an einige Gemeindemitarbeiter, dass sie mich in den LASK-Sektor begleitet haben.

Aus familiären Gründen bin ich was den Fußball anbelangt LASK-Fan. So, wie früher, dass die Stimmung der kommenden Woche abhängig war vom Ergebnis des LASK-Spiels, ist es längst nicht mehr. Als LASK-Fan habe ich im Laufe der Jahrzehnte lernen müssen, Niederlagen zu verkraften und dass es eigentlich nichts Unwichtigeres gibt, als Fußballergebnisse, obwohl Fußball – wie wir wissen – die wichtigste Nebensache der Welt ist.

Natürlich wird man, wenn man in Mödling aufgewachsen und in Wiener Neudorf lebt auch Admira-Fan, aber wenn der LASK in die Südstadt kommt, dann schlägt mein Herz „schwarz-weiß“.

So kam es, dass mich einige meiner Gemeinde-Mitarbeiter am letzten Samstag ins Südstadt-Stadtion begleiteten und wir uns im LASK-Sektor unter die oberösterreichischen Hardcore-Fans mischten.

Als wir (LASK) zwei Mal in Führung gingen, war die Fußballwelt für mich Ordnung. Aber schon der Fußball-Philosoph Toni Polster wusste, dass man ein Spiel nur gewinnen kann, wenn man mehr Tore schießt als die andere Mannschaft. Diese Weisheit hat der LASK nicht befolgt. Zwei Tore bei einem Auswärtsspiel sind gut, aber wenn man vier Gegentore erhält, dann verliert man zwangsläufig. Und so ist es dann auch gekommen.

Vor dreißig Jahren hätte man mich am Montag darauf besser nicht anreden dürfen. Und heute? Na schau ma mal. Bis jetzt hat mich noch keiner angeredet.

NEIIIINNNN: Der Ausgleich der Admira zum 1:1 – perfekt fotografisch von Willy Kraus festgehalten. Am Ende wäre ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden gewesen.

Ein Tag im Leben eines Bürgermeisters

Der 14:00 Uhr Termin mit Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner (Eröffnung City-Wave Wiener Neudorf) war eine willkommene Abwechslung und sicherlich der gesellschaftliche Höhepunkt des Tages. (Fotos: Christoph Dworak)

 

Wie kann man sich eigentlich einen „normalen“ Tag eines Bürgermeisters vorstellen?

An sich ist jeder Tag durchgeregelt und bestimmt von einer Vielzahl direkt aufeinander folgender Termine. Manchmal ist es für mein Sekretariat eine wahre Herausforderung, die Vielzahl an Terminanfragen zu bewältigen.

13, 14-Stundentage sind keine Seltenheit, Termine an den Wochenenden eigentlich die Regel.

Das Bürgermeisteramt ist geprägt von Vielfalt, einer Fülle an Verantwortung und Zuständigkeiten. Es ist immens herausfordernd, umfangreich aber auch enorm interessant. Tage mir Leerläufen gibt es de facto nie.

 

Nehmen wir beispielsweise den vergangenen Donnerstag:

5:30 Uhr –

Das ist meine Normalzeit des Aufstehens. Es folgt das Lesen der Tageszeitung und  die Kontrolle der neuesten Nachrichten im Internet, gefolgt von Mailbeantwortungen, das Schreiben meines Blogs und Vorbereitungen auf die Tagestermine

7:30 Uhr – Bürgermeisterbüro

Besprechung mit den vier Klubsprechern (Gredler/ÖVP, Dr. Kleissner/UFO, Stania/FPÖ und Dr. Messogitis/SPÖ) betreffend die Neuaufteilung der Wahlsprengeln für die kommenden Wahlen.

8:30 Uhr – Bürgermeisterbüro

Besprechung mit Amtsleitung, Kindergartenpädagoginnen und der Kindergarteninspektorin wegen eines Vorfälle in einem Kindergarten.

9.30 Uhr – Bürgermeisterbüro

Kurzbesprechungen mit Abteilungsleitern, Unterfertigen von Schriftlichkeiten

10:00 Uhr – Bürgermeisterbüro

Besprechung mit der Abteilung „Öffentlichkeit“ und Vize-Bgmin. Dr. Kleissner betreffend der Presseaussendungen der Woche und der nächsten Zeit.

10:45 Uhr – Friedhof Mödling

Begräbnis einer verstorbenen Wiener Neudorferin

11:45 Uhr – Anningerpark

Pressetermin mit N1-TV bezüglich der Fertigstellung der Grünanlage „Anningerpark“

12:30 Uhr – Bürgermeisterbüro

Kurzbesprechungen mit Abteilungsleiter, Aktenstudium, Mailbeantwortungen, Unterschriften

13:30 Uhr – Arzttermin

14:00 Uhr – Multiplex/SCS

Eröffnung der City-Wave gemeinsam mit Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner

15:30 Uhr – Bürgermeisterbüro

Unterfertigen von wichtigen Schreiben, die zur Post müssen

16:00 Uhr – Feuerwehr

Sicherheitsgipfel: Besprechung mit den Sicherheitsgemeinderäten GfGR Heindl und GR Bechtold, sowie GfGR Stania, Feuerwehrkommandant Wistermayer und jenem Fachmann, der das Sicherheitskonzept der Gemeinde auf neue Füße stellen soll.

19:00 Uhr – Bürgermeisterbüro

Beantworten von E-Mails, Rückruf von Telefonanfragen des Tages, Unterfertigen von Unterlagen und Freigabe von Rechnungen, gefolgt von ersten Arbeiten am Budget 2018

21:30 Uhr – zu Hause

Bügeln (das beruhigt und entstresst mich ungeheuer), Fernsehen (abwechselnd Altach-Match/Europa League Qualifikation und ZIB2).

Alles okay! Es geht mir wieder gut!

 

Eigentlich wollte ich die Geschichte tief halten und eigentlich möchte ich auch kein übertriebenes privates Interesse an meiner Person schüren. Aber in den letzten Tagen werden die diesbezüglichen Nachfragen per Telefon und E-Mail doch so umfassend, dass ich mich nach langer Überlegung doch entschlossen habe, öffentlich dazu Stellung zu nehmen.

Ich habe natürlich befürchtet, dass das nicht unbemerkt bleiben wird, wenn der Notarztwagen und zwei weitere Rotes-Kreuz-Wägen zu meinem Haus rasen.

Alles geschah wie im Trance. Als ich Freitag früh, ungewöhnlich spät aufgewacht bin, war meine Frau bereits in der Arbeit. Ich konnte mich nicht bewegen, der gesamte Körper war schwer, alles drehte sich inner- und außerhalb von mir. Meine Herzfrequenz, das erfuhr ich erst später, war während der Nacht auf unter 30 Pulsschläge gefallen. Dass die Hilferufe nichts halfen, war mir bald klar. Also versuchte ich einige Male ergebnislos aufzustehen. Irgendwann ist es mir gelungen. Dann kann ich mich noch vage daran erinnern, dass der Schwindel vollends die Kontrolle über mich gewann und ich einige Male gegen Mauern und Türen geworfen wurde und auf den Boden stürzte, mich aufrappelte und wieder stürzte. Irgendwann kam ich wieder zu mir und es gelang mir irgendwie mein Handy zu finden. Da ich  nur verschwommen sah, habe ich blindlings auf dem Handy – wahrscheinlich in einer gewissen Panik – herumgedrückt und glücklicherweise ist es mir gelungen, eine am Vortag gewählte Nummer zu aktivieren – es war die Telefonnummer meines Schwiegersohnes, der den Ernst der Lage sofort begriff.

Dann kann ich mich noch irgendwie entfernt an viele Personen (lt. Informationen mehr als 10) in roten Uniformen in meinem Wohnzimmer erinnern, die an mir herumworkten und dann wieder an Personen in weißen Kitteln, darunter ein mir bekanntes Gesicht, das des Oberarztes Dr. Andreas Dalos – und da wurde mir bewusst, dass ich im Mödlinger Krankenhaus gelandet war.

Die genaue Ursache, was meine normale Herzfrequenz von ca. 50 bis 55 Pulsschlägen unvermutet halbiert hat, konnte nicht restlos geklärt werden.

Ich bedanke mich auf diesem Weg beim Team des Roten Kreuzes Mödling sowie beim Ärzte- und Schwesternteam des Mödlinger Krankenhauses. Dass ich nach relativ kurzer Zeit wieder zu hause und ab Dienstag wieder wie gewohnt in der Arbeit sein konnte, verdanke ich der schnellen Reaktion meines Schwiegersohnes und meiner Tochter, der großartigen Organisation unseres funktionierenden Gesundheitssystems, dem Engagement der Mitarbeiter/-innen des Mödlinger Roten Kreuzes und der Erfahrung und der Kompetenz der Ärzte und Krankenschwestern des Mödlinger Krankenhauses.

Wie eingangs erwähnt, halte ich mein Privatleben für nicht besonders wichtig und interessant, aber weil derzeit manch Falsches und maßlos Übertriebenes im Umlauf ist, möchte ich doch klarstellen: Nein, ich hatte weder einen Herzinfarkt noch einen Schlaganfall. Nein, ich fühle mich in keinster Weise überarbeitet oder sonstwie überlastet.  Mein Körper hatte aus einem unerfindlichen Grund einen Aussetzer – das kann nach 56 Lebensjahren schon einmal passieren denke ich – und innerhalb kürzester Zeit war wieder alles in Ordnung.

Ich bedanke mich für die Fürsorge, die vielen Genesungswünsche und das gefühlte wirkliche Interesse an meiner Gesundheit. Die vielen Nachrichten haben mich sehr tief bewegt.

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Vielen Dank für die vielen Glückwünsche

Vielen Dank für die Hunderten Glückwünsche, die mich in den letzten Tagen persönlich, elektronisch und telefonisch erreicht haben. Zeit zum Feiern hatten Gaby (die bekanntlich am selben Tag im selben Jahr einige Stunden nach mir geboren wurde) und ich noch nicht – aber wir werden das demnächst nachholen.

Das schönste Geschenk haben wir schon vor knapp 3 Wochen mit der Geburt unserer zweiten Enkeltochter bekommen.

Elisabeth und Anna

Den beiden jungen Damen wird in meinem nächsten Lebensjahr ein Großteil meiner Aufmerksamkeit gehören: Anna (1 Monat) und Elisabeth (21 Monate).

Für das kommende, 57. Lebensjahr habe ich mir einiges vorgenommen. In einem Jahr will ich in Wiener Neudorf den Generalverkehrsplan und das Ortsentwicklungskonzept mit einem neuen Bebauungs- und Raumordnungsplan so weit fertig haben, sodass wir wissen, wohin sich Wiener Neudorf und jeder einzelne Ortsteil – und jede einzelne Straße – hinentwickeln soll und wird. Ich werde meinen Beitrag leisten, dass sich die Koalition in Wiener Neudorf noch weiter verfestigt und wir mit unserer bislang – aus meiner Sicht – so guten Zusammenarbeit viele, viele Akzente in Richtung Wohn- und Lebensqualität setzen.

Ich werde auch noch heuer wieder ein Buch veröffentlichen. Die Unterlagen dafür habe ich pünktlich vor einer Woche an meinen Verlag geschickt.  Es wird ein – ich hoffe nicht alltäglicher – Lyrikband werden.

Persönlich werden sich Gaby und ich einen jahrelang vorhandenen Wunsch erfüllen und uns einen Wintergarten errichten lassen und vor allem werde ich mich, soferne meine Tochter Michaela und mein Schwiegersohn Jo mich brauchen, so viel es geht um meine beiden Enkeltöchter kümmern.

Eine neue junge Dame in meinem Leben

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Opa (Bupa) Herbert, Anna Isabella, Elisabeth, Oma Gaby

Mein Mäderlhaus hat sich am Wochenende vergrößert. Nach zwei Töchtern (Barbara, Michaela) und einer Enkeltochter (Elisabeth) ist nun mit Anna Isabella (53 cm und 3,15 kg) eine weitere Enkeltochter in mein Leben gekommen.

Es tut mir leid, dass ich in den letzten Tagen ein paar Termine absagen musste, aber das Rundherum um die Geburt der junge Dame ging ganz einfach vor.