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Schlammpackung Mühlbach

Bis zu einem halben Meter tief lagerte der Schlamm im Mühlbach. Bevor dieser entfernt wurde, haben die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes etliche Tiere (darunter zahlreiche Krebse) verbracht.

Es ist knapp 15 Jahre her, als ich als damaliger Bürgermeister den Mühlbach vom Schlamm befreien und von Landschaftsarchitekten neu bepflanzen ließ. Seit damals gab es keine weitere derartige Aktion. Im Laufe der letzten Jahre hat sich wieder bis zu einem halben Meter Schlamm angesammelt und seit ein paar Tagen sind Mitarbeiter unseres Wirtschaftshof dabei, den Mühlbach wieder zu säubern.

Bei dieser Arbeit gingen meine Kollegen sehr behutsam vor und haben vor der Entsorgung viele Tiere, darunter etliche Krebse gerettet und an sichere Plätze im Wasser verbracht.

Nach der Wiener Neudorfer Woche werden die Arbeiten an der Westseite des Mühlbaches fertiggestellt. Ich bitte um Ihr Verständnis und Ihre Geduld, dass die Pflanzen wieder einige Zeit benötigen, um wieder zu der früheren Pracht zu werden.

Der Schlamm wurde neben dem Wirtschaftshof zwischengelagert und wird im Anschluss daran fachgerecht entsorgt.

Phänomen am Mödlingbach

 

Das ist ein Ereignis, das nur alle zig Jahre vorkommt und ein Naturschauspiel, das schon viele Fotografen angezogen hat. Das Machaczek-Wehr in Wiener Neudorf (Höhe Linkegasse) zeigt sich zutiefst winterlich. Selbst der Wasserfall ist teilweise eingefroren. Der Mödlingbach kämpft sich zwischen Eisflächen nach Osten. Zuletzt gab es vor 30 Jahren eine derart lange Periode mit solchen Tiefsttemperaturen wie heuer.

Die nächste Mödlingbach-Brücke wird erneuert

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Über 50 Jahre hat die Brücke neben der Alten Feuerwehr über den Mödlingbach zwischen der Parkstraße und der Laxenburger Straße „auf dem Buckel“.

Für Fußgeher und Radfahrer bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, aber das Überqueren mit schwereren Fahrzeugen war aus statischen Gründen nicht mehr erlaubt.

Das Brückenprojekt wird knapp € 300.000,- kosten und barrierefrei verwirklicht. Statt der bisherigen Schräge wird die Neugestaltung in einem 90 Grad-Winkel zum Mödlingbach erfolgen. Die Arbeiten haben am 16. März begonnen und werden bis Ende Mai/Anfang Juni fertiggestellt sein – in jedem Fall rechtzeitig zum Beginn der Wiener Neudorfer Woche.

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Vom Buh-Projekt zum Wahrzeichen

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Was war das vor 10 Jahren für eine Aufregung, als auf Höhe des Lindenweges die neue Mödlingbachbrücke errichtet wurde. Der damalige Oppositionsführer C. Wöhrleitner hat immer und überall dagegen gewettert und versprochen, sollte er Bürgermeister werden, dann werde er diesen Schandfleck wieder abreißen lassen. Das hat er dann glücklicherweise nicht getan.

Ich gebe zu: Ich bin kein Radfahrer, aber begeisterter Fußgänger und damals noch täglicher Spaziergeher mit meinem Hund Simba, der mich immer wieder ins Rathaus begleitete. Die alte Brücke über den Mödlingbach (Höhe Lindenweg) war schon für Fußgeher beschwerlich, erst recht für Radfahrer. Mit der Holzabteilung der HTL Mödling haben wir deshalb ein gemeinsames Projekt gestartet. Die Brücke sollte behindertengerecht sein und breit genug, um sowohl Fußgehern als auch Radfahrern Platz zu bieten. Und ich wurde von den Fachleuten überzeugt, dass eine Brücke ein Dach braucht, einerseits um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten und andererseits, um auch bei Niederschlag ein rutschfestes Überqueren zu sichern. Das waren die Gründe, weshalb schon seit dem Mittelalter Brücken immer wieder mit Dächern überzogen wurden.

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Die Diskussionen im Gemeinderat waren heftig. Übergeschnappt wäre ich geworden, den Blick für die Realität hätte ich verloren, ein Denkmal wolle ich mir setzen – das waren noch die freundlichsten Sätze der SPÖ, damals Opposition.

Heute, 10 Jahre später, schaut die Situation ganz anders aus. Kaum eine Aufzählung von positiven Projekten in Wiener Neudorf, in der nicht ein Foto dieser Brücke vorkommt und sie als eines der Wahrzeichen unseres Ortes gefeiert wird. Viele Radfahrer und Fußgeher bedanken sich noch heute bei mir für diese Konstruktion.

Angeblich hat mich diese Brücke jene 5 Stimmen gekostet, die meine Wiederwahl verhindert haben. Immer wenn ich über diese Brücke gehe, dann denke ich mir: Wenn es wirklich so war, dann war es das wert!