Schlagwort-Archiv: Generationenpark

Grünanlage „Anningerpark“: Gleich nach Pfingsten geht es ordentlich los!

IMG_1500

„Anningerpark“: In 5 Monaten wird aus dieser Baustelle eine Grünoase werden.

Bekanntlich entsteht an der Ortsgrenze zu Mödling bei der AGES (frühere: Tierseuchenanstalt) ein 14.000 Quadratmeter großer Grün-Erholungsraum mit einem Festplatz, einem Brunnen, einem Kinderspielplatz, Toiletten, Tischtennistischen, Wiesen, Beerenhecken, Spazierwegen, einer Hundezone und vielem mehr.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurden alle noch notwendigen Aufträge beschlossen und die Angebote der bestbietenden Firmen mittlerweile angenommen. Selbstverständlich werden alle bereits vorhandenen und bezahlten Elemente der Vorplanung (geschwungene gelbe Mauerbank etc.) beibehalten. Mit dem Wegebau wurde bereits begonnen. Alle anderen Arbeiten mussten, vor allem aufgrund des nassen und kalten Wetters, ein wenig nach hinten verschoben werden. Aber gleich nach Pfingsten werden die Arbeiten so richtig beginnen.

In knapp 5 Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wir planen Mitte Oktober ein großes Eröffnungsfest.

Den Arbeitstitel „Generationenpark“ haben wir gestrichen, nachdem wir meinen, dass jeder Park ein „Generationenpark“ sein soll, in dem sich alle, jung und alt, gerne aufhalten. Die Grünanlage heißt ab sofort „Anningerpark“, die neue Wohnhausanlage daneben: „Am Anningerpark“.

Grünanlage Anningerpark: Demnächst geht’s los!

IMG_3310

Eines der großen Projekte des heurigen Jahres ist die Gestaltung der Grünanlage zwischen der Wohnsiedlung „Anningerpark“ und der AGES-Tierseuchenanstalt (Mödling).

Derzeit läuft die Angebotseinholung. Im März werden im zuständigen Ausschuss die letzten Details besprochen und in der nächsten Gemeinderatssitzung am 11. April die Arbeiten an die jeweiligen Bestbieter vergeben.

Gleich darauf beginnen der Wegebau, die Grobmodellierung des Gesamtgeländes, die Errichtung der WC-Anlage und die Verlegung der Einbauten (Wasser, Kanal, Elektroleitungen).

Im Laufe des Mai werden die Baumpflanzungen und die Rasenaussaat erfolgen. Im Sommer werden die Wege fertiggestellt, ein Festplatz mit einem Brunnen gestaltet sowie die Beleuchtungskörper montiert.

Wenn alles nach Plan verläuft, dann wird die Grünanlage ab Mitte Oktober benützbar sein.

SPÖ lässt Gemeinderatssitzung platzen

IMG_2702

Weil die neue Gemeinderegierung (ÖVP, UFO, FPÖ) nicht bereit ist, Wöhrleitners Millionen-Prestigeprojekt „Generationenpark“ so wie geplant weiterzuführen und wieder einen Kredit über € 500.000,- aufzunehmen, verließen die SPÖ-Mandatare die Gemeinderatssitzung. Damit war die Sitzung nicht mehr beschlussfähig und musste abgebrochen werden. Wenn mehr als 1/3 der Gemeinderäte die Gemeinderatssitzung verlassen, kann diese nicht mehr weitergeführt werden. Wichtige Punkte konnten deshalb nicht behandelt werden. Ich werde die Sitzung in der kürzestmöglichen Zeit, das ist Montag, der 4. Mai 2015 um 19.00 Uhr wieder aufnehmen. Gemäß Gemeindeordnung ist es dann egal, ob die SPÖ an der Sitzung teilnimmt oder nicht, weil bei einer Wiederholungssitzung 50 % der Gemeinderäte ausreichen.

Was ist bisher geschehen? Die ABB verkaufte ihre Liegenschaft an die AURA, die darauf Wohnbauten errichten wollte, aber nicht knapp 200 Wohnungen, wie von mir in meiner ersten Bürgermeister-Zeit geplant, sondern mehr. Aus bestimmten Gründen (Verkehr, sowie benötigte großzügige „Puffer-Flächen“ zwischen dem neuen Wohnbau und dem bestehenden Betriebsgebiet u.a.) waren die 200 Wohnungen eine Obergrenze. Die Wöhrleitner-Regierung verzichtete auf die Puffer-Flächen, erklärte das Verkehrsproblem für gering und verdoppelte bekanntlich die Anzahl der Wohnungen. Zur „Tierseuchenanstalt“ muss trotzdem ein Abstand eingehalten werden, eine Fläche, die nicht mit Wohnbauten verbaut werden darf. Die ABB wollte die Fläche trotzdem verkaufen, die AURA diese aber absolut nicht kaufen, weil wertlos. Also sprang die Gemeinde ein und erwarb die Fläche um insgesamt 1 Million € (der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass damit auch die Fläche des neuen Kindergartens erworben wurde).

Bislang wurden über € 500.000,- für die Gestaltung der 12.000 m2 Fläche ausgegeben, vor allem für Planungskosten, für die Errichtung der sogenannten „Goldenen Bank“ und der Unterflur-HighTech-Bewässerungsanlage. Alles Ausgaben, die aus unserer Sicht entbehrlich gewesen wären und für die es wichtigere Verwendungsmöglichkeiten gäbe. Der Großteil musste mit Krediten finanziert werden. Für heuer waren weitere knapp € 700.000,- geplant, davon € 500.000,- mit Krediten. Und die Fertigstellung hätte dann noch einen weiteren 6-stelligen Betrag gekostet. Dann hätten wir einen völlig „durchgestylten“ Park bekommen. Platz zum Fußball- oder Frisbee-Spielen hätte es beispielsweise keinen gegeben.

Wir haben das Projekt deshalb gestoppt und werden es deutlich „abspecken“. Wir wollen, dass sich auf dieser Fläche jeder wohlfühlen kann  und es soll möglich sein, sich eine Decke zu nehmen und sich hinzulegen. Und wenn zwischen den Grashalmen Gänseblümchen und Löwenzahn wachsen, dann sollen sie wachsen. Aber genau um das zu verhindern, wurden von der Gesamtfläche 30 cm Humuserde abgetragen (weil sich darin möglicherweise Unkrautsamen befinden könnten) und es hätte neue Humuserde als Ausgleich herangeschafft werden sollen. Damit der Rollrasen in jedem Fall grün bleibt und nichts anderes durchwachsen kann. Sorry, aber wir haben da einen anderen Zugang. Uns geht es um eine naturbelassene Grünfläche. Alles weitere können Sie auf meinem Blog-Beitrag vom 9. April lesen.

Generationenpark: Wir „specken“ ab!

IMG_2702

Die letzte Aussendung der SPÖ, dass die Errichtung des Generationenparks „gestoppt“ wurde, ist falsch. Wir werden die Gestaltung der 14.000 m2-Grünfläche zwischen der neuen Wohnanlage Anningerpark und der Mödlinger Ortsgrenze nur nicht derart aufwendig weiterführen. Wir werden nicht jeden Quadratmeter – wie vorgehabt – durchstylen und durchplanen. Wir werden einen Grünraum errichten, in dem sich jeder wohlfühlen wird. Wir haben den Rollrasen (ca. 8.000 Quadratmeter?????) und  sonstige unnötige Ausgaben gestrichen. Wir werden auch nicht wie geplant, zig LKW-Ladungen vorhandenen Humus wegführen (nur weil dort möglicherweise Unkrautsamen beinhaltet sind) und neuen (bereinigten) Humus herankarren lassen. Wir werden die Gehwege auch nicht so (unnotwendig) aufwendig wie geplant errichten. Wir werden Hunderttausende Euros einsparen, ohne die Parkfläche auch nur um einen Quadratmeter zu verkleinern. Damit ist es auch nicht nötig, den von der Vor-Regierung geplanten Kredit für die Weiterführung der Parkerrichtung aufzunehmen. Manches, wie die Unterflurbewässerung, ist bereits verwirklicht. Das hätten wir mit Sicherheit auch anders gelöst. Aber wir werden selbstverständlich nichts, was bereits geliefert, bezahlt und vorhanden ist, nicht verwenden.

Wir wollen eine Grünfläche, auf der man auf Decken unter heimischen Bäumen liegen kann. Es wird einen Kinderspielbereich geben, genauso wie eine Hundeauslaufzone. Wir werden auch einen Platz schaffen, an dem sich Jugendliche zwanglos treffen können u.s.w. Wir wollen einfach einen Freiraum für alle – und der muss nicht hundertprozentig durchgestaltet sein und unnötig viel Geld kosten.