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Sensationell: Wiener Neudorf ist im Finale! Mit Ihrer Unterstützung können wir gewinnen!

Es geht um den Wettbewerb der Saubersten Region Österreichs. Es geht darum, die Gemeinde, die Stadt, die Region zu finden, die ganz besondere Anstrengungen hinsichtlich der Sauberkeit macht. Teilnahmeberechtigt waren über 2.000 Städte und Gemeinden und darüber hinaus auch gesamte Regionen.

Dass wir in Wiener Neudorf unter den besten 7 (!!!!) – und damit im Finale – sind, erfüllt mich als Bürgermeister mit großer Freude und enormen Stolz. Es zeigt mir, dass wir mit den gesetzten Maßnahmen und dem Engagement vieler Beteiligter auf dem richtigen Weg sind. Ich bedanke mich bei der gesamten Gemeindeverwaltung, beim Wirtschaftshof, bei allen sonstigen Bediensteten der Gemeinde, bei so vielen Privaten, die mitgeholfen haben und bei denjenigen Gemeindefunktionären, die ebenfalls tatkräftig mitgedacht und mitbeschlossen haben.

Ein besonderer Dank gilt Vize-Bgmin. Dr. Kleissner, die die Wettbewerbsunterlagen unter dem Titel „Wiener Neudorf – picobello“ eindrucksvoll und perfekt zusammengestellt hat.

Es gewinnt die Region bzw. die Gemeinde, die bei einem Online-Voting die meisten Stimmen bekommt. Abstimmen kann jeder mit einer E-Mail-Adresse 1 x.

Bitte machen Sie mit, informieren und animieren Sie Ihre Familienangehörigen, Ihre Bekannten, Ihre Firma, Ihre Vereinskollegen, einfach alle – und unterstützen Sie Wiener Neudorf.

Abgestimmt werden kann ab sofort bis einschließlich 21. Juli – also noch einen knappen Monat –

unter www.reinwerfen.at

bzw. unter http://facebook.com/reinwerfen

Viele kennen uns nur als Autobahnanrainergemeinde oder als Wirtschaftsstandort oder als Feinstaubhochburggemeinde. Wiener Neudorf ist mehr. Wiener Neudorf ist viel, viel mehr. Alleine, dass wir bei diesem Wettbewerb im Finale sind, ist für mich ein wichtiges Zeichen, dass wir mit unserem Motto zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität gut unterwegs sind.

Und wenn wir jetzt schon im Finale sind, dann reicht uns das nicht, dann wollen wir doch gleich auch mehr – oder?

 

 

Toller Seniorenausflug ins Ötscherland

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Die um 400 v.Chr. in die Gegend eingewanderten Kelten gaben dem beherrschenden Berg der Region den Namen „ocan“ (Vaterberg), woraus später der Name Ötscher entstand.

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Über 300 Senioren fuhren am Donnerstag mit 6 Bussen zur Landesausstellung ins Ötscherland. Traditionell organisiert die Gemeinde immer Mitte August einen Ausflug für unsere älteren Mitbürger/-innen gegen einen geringen Kostenbeitrag.

Heuer besuchten wir die Laubenbachmühle, die Ötscherbasis und das Töpper-Schloss, die Destinationen der heurigen niederösterreichischen Landesausstellung. Vor knapp 2 Monaten habe ich mit meiner Frau und unserem Sozialreferenten Robert Stania die Ausstellungsorte besucht und die Gasthäuser ausgesucht. Es ist ja nicht gerade leicht, die richtigen Gastwirtschaften für eine derart große Gästeanzahl zu finden. Aber wie ich glaube, haben wir ganz gut ausgewählt. Als Zeichen des neuen politischen Stils wurden Gemeinderäte aller Fraktionen eingeladen, uns als Busbegleiter zu unterstützen. Ich freue mich, dass alle Fraktionen diese Einladung auch angenommen haben.

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Die insgesamt fast 400 Wiener Neudorfer und Bärnkopfer Pensionisten wurden auf 2 Ebenen im ganzen Ramsauhof untergebracht.

Glücklicherweise hat der Regen aufgehört, als wir bei den Ausstellungen ankamen, so haben wir rundum einen schönen Tag verbracht. Den Abschluss machten wir in einem wunderschön restaurierten alten Gehöft, dem Event-Gasthof Ramsauhof in Purgstall an der Erlauf, wo wir auf unsere Bärnkopfer Freunde trafen, die ebenfalls am selben Tag ihren Pensionistenausflug abhielten.

_20150820_250Pen.Ausflug 2015

Bärnkopfs Vize-Bgm. Erich Bauerfried, GRin Gaby Janschka, Bgm. Herbert Janschka, Sozialreferent Robert Stania und Ramsauhof-Chef Hermann Wurzenberger

Für das nächste Jahr planen wir wieder eines außergewöhnlichen Tagesausflug. Wenn jemand eine gute Idee hat, dann her damit.

Einladung zur 45. Wiener Neudorfer Woche

Wiener Neudorfer Woche 2015

Das Festgelände vor dem „Ansturm“ der Gäste

Gestern, Samstag, wurde die 45. Wiener Neudorfer Woche eröffnet und schon heute, Sonntag, geht es mit den Höhepunkten weiter.

Um 9.30 Uhr feiern wir im Festgelände die Heilige Messe.

Um 10.30 Uhr werde ich die renovierte Brücke neben der Alten Feuerwehr von unserem Pfarrer Dr. Antonci segnen lassen und im Beisein von L-Abg. Hans-Stefan Hintner eröffnen.

Ab 11.30 Uhr wird dann unser Musikverein Lyra zum Frühschoppen aufspielen.

Um 15.00 Uhr werden wir im Alten Rathaus den Safe eröffnen, den wir mit Untensilien des Jahres 2000 gefüllt haben und sind schon sehr gespannt, was wir auffinden werden.

Und keine Angst: Für Fußballfans, so wie mich, wird im Festgelände vorgesorgt sein, dass wir das Match gegen Russland sehen können.

Das gesamte Programm sehen Sie auf der Webseite der Marktgemeinde Wiener Neudorf.

Brasiliens Bischof Erwin Kräutler in Wiener Neudorf

Herbert und Gaby Janschka, Bischof Erwin Kräutler, Pfarrer Dr. Iosef Antoci vor der Pfarrkirche Maria Schnee in Wiener Neudorf

Den Firmlingen in Wiener Neudorf wurde am letzten Sonntag eine ganz besondere Ehre zu Teil. Bischof Erwin Kräutler, auf Heimaturlaub in Österreich, zelebrierte das Firmungs-Hochamt in Wiener Neudorf.

Erwin Kräutler, 1939 in Koblach, Vorarlberg, geboren, ging nach seiner Priesterweihe 1965 als Missionar zum Rio Xingu und Amazonas nach Brasilien. Seit 1981 steht er der flächenmäßig größten Diözese Brasiliens als Bischof vor.

Bischof Kräutler setzt sich nicht nur für christliche Werte ein, sondern kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte der Armen, für die Rechte der sozialen Unterschicht und vor allem der Indios. Damit machte er sich zum Erzfeind der Großgrundbesitzer und Ausbeuter. Nach der Ermordung eines Ordensbruders und einer Ordensschwester  wollte er neben den Mördern auch die Hintermänner vor Gericht bringen. Bekannt ist auch sein Kampf für den Umweltschutz, vor allem sein Widerstand gegen das Staudammprojekt Belo Monte, demzufolge viele Indio-Völker ihren Lebensraum verlieren würden und seine Anzeigen gegen einflussreiche Personen in der Provinzhauptstadt Altamira wegen sexuellen Missbruchs von Kindern. Seit über 9 Jahren steht Bischof Kräutler deswegen unter Polizeischutz und wird rund um die Uhr von 2 Polizisten auf Schritt und Tritt bewacht.

Durch die Bekanntschaft mit unserem Diakon, DI Obermeier, und unserer Pfarrsekretärin, Maria Obermeier, ist es gelungen, Bischof Kräutler nach Wiener Neudorf einzuladen.

Unsere Pfarrkirche Maria Schnee war bis zum letzten Stehplatz restlos gefüllt. Die Art und Weise, wie Bischof Kräutler die Messe zelebrierte, hat gezeigt, wie modern, wie schwungvoll, wie heutig die Katholische Kirche sein kann. Tolle Unterstützung gab es dabei von unserem „Wald- und Wiesenchor“. Und das absolut lockere Auftreten des Bischofs (ohne Stab und Mitra), sein Zugehen auf die Menschen und auch seine einzigartige Predigt hat uns eine Ahnung davon gegeben, warum Erwin Kräutler zu den eindrucksvollsten, charismatischsten und bekanntesten Vertretern der Katholischen Kirche weltweit zählt.

Dass Bischof Erwin Kräutler die Firmungs-Messe zelebrierte war nicht nur ein großer Tag und eine große Ehre für die Firmlinge, nicht nur für die Ortskirche, sondern für ganz Wiener Neudorf.

Die Messe wurde nicht nur von Wiener Neudorf TV aufgenommen, sondern auch vom ORF. Einen Beitrag können Sie in der Sendung „Feiertag“ am Pfingstsonntag sehen.

Vom Buh-Projekt zum Wahrzeichen

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Was war das vor 10 Jahren für eine Aufregung, als auf Höhe des Lindenweges die neue Mödlingbachbrücke errichtet wurde. Der damalige Oppositionsführer C. Wöhrleitner hat immer und überall dagegen gewettert und versprochen, sollte er Bürgermeister werden, dann werde er diesen Schandfleck wieder abreißen lassen. Das hat er dann glücklicherweise nicht getan.

Ich gebe zu: Ich bin kein Radfahrer, aber begeisterter Fußgänger und damals noch täglicher Spaziergeher mit meinem Hund Simba, der mich immer wieder ins Rathaus begleitete. Die alte Brücke über den Mödlingbach (Höhe Lindenweg) war schon für Fußgeher beschwerlich, erst recht für Radfahrer. Mit der Holzabteilung der HTL Mödling haben wir deshalb ein gemeinsames Projekt gestartet. Die Brücke sollte behindertengerecht sein und breit genug, um sowohl Fußgehern als auch Radfahrern Platz zu bieten. Und ich wurde von den Fachleuten überzeugt, dass eine Brücke ein Dach braucht, einerseits um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten und andererseits, um auch bei Niederschlag ein rutschfestes Überqueren zu sichern. Das waren die Gründe, weshalb schon seit dem Mittelalter Brücken immer wieder mit Dächern überzogen wurden.

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Die Diskussionen im Gemeinderat waren heftig. Übergeschnappt wäre ich geworden, den Blick für die Realität hätte ich verloren, ein Denkmal wolle ich mir setzen – das waren noch die freundlichsten Sätze der SPÖ, damals Opposition.

Heute, 10 Jahre später, schaut die Situation ganz anders aus. Kaum eine Aufzählung von positiven Projekten in Wiener Neudorf, in der nicht ein Foto dieser Brücke vorkommt und sie als eines der Wahrzeichen unseres Ortes gefeiert wird. Viele Radfahrer und Fußgeher bedanken sich noch heute bei mir für diese Konstruktion.

Angeblich hat mich diese Brücke jene 5 Stimmen gekostet, die meine Wiederwahl verhindert haben. Immer wenn ich über diese Brücke gehe, dann denke ich mir: Wenn es wirklich so war, dann war es das wert!