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Hohe Auszeichnung für unseren Feuerwehrkommandant Walter Wistermayer

Bundeskanzler Sebastian Kurz (r) und Gemeindebundpräsident Alfred Riedl (l) verliehen Feuerwehrkommandant Walter Wistermayer das Bundes-Ehrenabzeichen.

Am internationalen Tag des Ehrenamtes wurden verdiente Personen aus allen Bundesländern, die ihre Leistungen ehrenamtlich und unentgeltlich ausüben, im Bundeskanzleramt mit dem Bundes-Ehrenabzeichen geehrt. Die Wiener Neudorfer Feuerwehr ist die am meisten beschäftigte Freiwillige Feuerwehr der Region. Unserem Kommandant kommt diesbezüglich eine ganz besondere Verantwortung zu, die er seit Jahren in einer bemerkenswerten und unnachahmlichen Weise trägt und meistert.

Walter Wistermayer – und damit Wiener Neudorf – steht ein tolles, engagiertes, motiviertes und bestausgebildetes Team von einzigartigen Persönlichkeiten zur Seite, die jederzeit – 365 Tage und Nächte – bereit sind, für die bestmögliche Sicherheit in unserem Ort zu sorgen. Aber auch, dass die Wiener Neudorfer Feuerwehr so gut aufgestellt ist, trägt seine Handschrift.

Walter Wistermayer, im Hauptberuf Leiter unseres Wirtschaftshofes, pflegt ein ausgezeichnetes Verhältnis zu allen politischen Fraktionen, zu allen Organisationen und zu allen Vereinen unseres Ortes – zur Bevölkerung sowieso. Dass seine Leistungen – und damit die der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf – nun auch eine hohe Auszeichnung durch den Bundeskanzler erfahren haben, erfüllt mich als Bürgermeister mit sehr sehr viel Stolz und Freude.

 

Adventsmarkt in Wiener Neudorf eröffnet

Stimmungsvoller als im Klosterpark geht es fast gar nicht mehr. Fotografisch festgehalten von Willy Kraus.

Gestern habe ich den Adventsmarkt im Klosterareal rund um das Migazzihaus eröffnet. Wie immer hat das Veranstaltungsteam des Wirtschaftshofes unter der Leitung von Heinrich Wistermayer eine tolle Arbeit geleistet und einen der schönsten Adventsmärkte hergestellt.

Und welcher Punsch bei den Vereinsständen schmeckt jetzt am besten?

Auch der Schnee ist dieses Jahr zur richtigen Zeit gekommen. Am Sonntag, den 2.12. und von Freitag, den 7. bis Sonntag, den 9. Dezember sind die Stände im Glassaal des Migazzihauses von 14 – 19 Uhr geöffnet. Die „Punsch-Stände“ der Vereine im Freien halten wie immer länger geöffnet.

Mit Gaby in Kauflaune bei den Handwerksständen im Glassaal.

Und nicht vergessen: Wir verlängern in Wiener Neudorf den „Nikolaus-Tag“. Aufgrund unserer guten Beziehungen kommt der Nikolaus am Freitag, den 7. Dezember um 17.00 Uhr mit vielen Geschenken für die Kinder.

„Happy“ ist Staatsmeister

Wieder ein Meistertitel für die NV Squash-Union Wiener Neudorf. Dieses Mal ist es der Senioren-Staatsmeistertitel für Andreas „Happy“ Freudensprung (Bild Mitte). Links Andreas Holland (Schwechat), rechts: Florian Gastl (Tirol).

Die NV-Squash-Union Wiener Neudorf gehört zu den erfolgreichsten Sportvereinen nicht nur Wiener Neudorfs, sondern ganz Österreichs. Der Mannschafts-Rekordmeister schlägt aber auch in anderen Kategorien zu.

Am Wochenende fanden in Innsbruck die Senioren-Einzelstaatsmeisterschaften statt. Mit Michael Stein und Präsident Andreas Freudensprung waren auch zwei Starter der NV Squash-Union Wiener Neudorf dabei. Andreas Freudensprung gab nur im Gruppenspiel gegen den späteren Drittplatzierten Florian Gastl (Tirol) einen Satz ab und gewann im Finale gegen den Schwechater Andy Holland glatt mit 3:0.

 

Wiener Neudorf: Das Budget für 2019 ist fertig

Nachdem ich mir als Bürgermeister das Finanzressort zusätzlich behalten habe, ist es meine Aufgabe dem Gemeinderat einen Voranschlag (Budget) für das kommende Jahr zu präsentieren.

Nachdem bekanntlich jeder Greißler seine Ware lobt, ist es verständlich, dass auch ich mit dem Produkt „Voranschlag 2019“ sehr sehr zufrieden bin. Und – wie ich meine – mit Berechtigung.

Seitens der Ressortverantwortlichen von ÖVP, UFO und FPÖ habe ich etliche Projektwünsche zur Einarbeitung erhalten, die ich weitestgehend berücksichtigen konnte. Seitens der SPÖ ist kein einziger Budgetwunsch und kein einziger Vorschlag an mich herangetragen worden.

Vielen Dank an dieser Stelle an diejenigen Gemeinderäte, die sich Gedanken gemacht haben, aber vor allem an die vielen Mitarbeiter/-innen in den diversen Abteilungen der Gemeinde und natürlich speziell an die Finanzabteilung für die Einhaltung des strikt vorgegebenen Terminplanes, der von mir verlangten Budgetdisziplin und die großartige Unterstützung, die ich wieder erfahren durfte.

Ich habe versucht, einen sehr ambitionierten Voranschlag zu erstellen, der umfassende Projekte zulässt und trotzdem den Gesamtschuldenstand nicht erhöht und auch zu keinen Gebührenerhöhungen führt.

Insgesamt werden wir im Jahr 2019 mit einem Budgetrahmen von 45,7 Mio € wieder einen neuen Höchststand erreichen. Neben vielen alljährlich wiederkehrenden Positionen wird es etliche einmalige Projekte und Vorhaben geben:

  • Für die optische und thermische Sanierung des Gemeindeamtes samt Gestaltung eines neuen Vorplatzes und die notwendigen neuen Einrichtungen sind € 3 Mio. vorgesehen. (Ich lade Sie schon heute zur bereits jetzt fixierten Eröffnungsfeier am Tag der Offenen Tür am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 ein).
  • Für Straßenbau (Hauptstraße, Rathausplatz) und neue Radwege (beispielsweise in Richtung SCS, Weiterführung Reisenbauer-Ring Richtung Mödling, Weiterführung Hauptstraße über die A2-Brücke nach Biedermannsdorf), aber auch für ein Ortsleitsystem sind insgesamt € 2 Mio. budgetiert.
  • Für notwendige Kanal- und Wasserleitungsmaßnahmen (etwa Lindenweg) stehen insgesamt € 750.000,- zur Verfügung.
  • Für die Anschaffung eines notwendigen Rüstlöschfahrzeuges für die Feuerwehr ist die zweite Rate in Höhe von € 200.000,- fällig (€ 150.000,- wurden bereits 2018 dafür anbezahlt).
  • Die ebenfalls dringend notwendig gewordene Sanierung der Sporthalle wird in den nächsten 3 bis 4 Jahren insgesamt 3,8 Mio. € kosten. Wir werden 2019 mit Leistungen in der Höhe von € 400.000,- beginnen. Die Maßnahmen werden mit den betroffenen Vereinen abgestimmt.
  • Die Erweiterung des Kindergartens Anningerpark von 4 auf 6 Gruppen wurde mit € 427.000,- veranschlagt und wird bis Ende August 2019 erfolgen.
  • Am Jugendplatz in der Tennisstraße wird es ein neues Jugendhaus geben, weil der alte Jugendtreff bei der BadnerBahn-Station 2020 abgerissen werden wird. Dafür stehen € 120.000,- zur Verfügung.
  • 2020 ist der Ausbau der Volksschule um vier notwendige Räume vorgesehen. Die Planungen dafür müssen 2019 abgeschlossen sein. Dafür stehen € 80.000,- im Budget.
  • Für die Endausfertigung des Projektes „B17-Untertunnelung“ wurden € 50.000,- veranschlagt.
  • € 160.000,- sind für die Erstellung des Ortsentwicklungsplanes sowie des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorgesehen. Diese Arbeiten müssen bis zum Auslaufen der Bausperre Mitte 2019 abgeschlossen sein.
  • Für zusätzliche Maßnahmen im Eumigmuseum, am Gemeindeteich, für den Ankauf von zusätzlichen Bäumen, für einen neuen Fitnessparcours und Lärmschutzmaßnahmen stehen insgesamt fast € 600.000,- zur Verfügung.
  • Über eine halbe Million Euro haben wir an Vereinssubventionen vorgesehen. Ein Betrag, der wohl einzigartig ist.
  • Es sind keine Personaleinsparungen geplant, im Gegenteil. Durch den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch durch die Vielzahl an neuen Projekten, durch den Zuzug von neuen Wiener Neudorfern (Stand derzeit: 9.500 Einwohner) und neuen Betrieben entstehen neue Herausforderungen, die zusätzliches Personal in der Verwaltung und in den Außenstellen notwendig machen.
  • Darüber hinaus wird es neue Förderungen im Sicherheits- und Umweltbereich geben, die von den Ausschüssen noch genau erarbeitet werden.
  • Wir werden weiterhin den Besuch unserer Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Volksschule, Horte, Musikschule) mit einem jährlichen Betrag zwischen 3.000 und 5.000 Euros, aber auch den Osterschikurs, das Ferienspiel und die Ferialaktion mit namhaften Beträgen stützen.
  • Auch an den Quadratmetermieten unserer Gemeindewohnungen von in der Regel unter € 4,- werden wir nicht rütteln.

Heute am späten Nachmittag tagt der Finanzausschuss und wird sich eingehend mit dem Budget 2019 beschäftigen. Ich hoffe dort auf Zustimmung. Am 10. Dezember soll dann über den Voranschlag im Gemeinderat diskutiert und abgestimmt werden. Danach wird dieser auf der Webseite der Gemeinde online gestellt.

Der österreichische Inklusionspreis geht an: Wiener Neudorf

Am Dienstag durfte ich unser Inklusionsteam zur Vergabe des österreichischen Inklusionspreises, der von der Lebenshilfe und den Österreichischen Lotterien vergeben wird, begleiten.

Bis auf Vorarlberg und das Burgenland gab es für jedes Bundesland einen Gewinner. Für Niederösterreich ging der Preis an das „Inklusionsteam Wiener Neudorf“ für die Idee des inklusiven Begegnungsgarten im Klosterareal.

Ein Teil des Wiener-Neudorfer-Inklusionsteam konnte auf der Bühne des Festsaales der Österreichischen Lotterien in Wien den Preis entgegennehmen

Im Frühling war das Inklusionsteam bei mir vorstellig, mit dem Ersuchen zur Verfügungstellung einer Fläche im Klostergarten, wo seither von jedermann gepflanzt und geernet wird. Auch ich gehe, wenn ich zwischen dem Gemeindeamt und dem Migazzihaus unterwegs bin, immer daran vorbei, entweder zum Plaudern oder zum Naschen. Nicht ganz unabsichtlich hat sich die Gemeinde dafür entschieden, gleich im Anschluss daran einige Obstbäume zu pflanzen, deren Früchte auch in absehbarer Zukunft für alle zum Ernten sind.

Es war für mich verstörend am Rande der Veranstaltung mitzubekommen, dass beispielsweise die Integration von behinderten Menschen, die bei uns in Wiener Neudorf – nicht zuletzt durch die tolle Arbeit unseres Integrationsteams – zur Normalität und Selbstverständlichkeit gehören, anderswo ein völlig unbekanntes Fremdwort ist. Es haben sich für das kommende Jahr einige Persönlichkeiten, wie z.B. der Präsident der österreichischen Lebenshilfe, Herr Univ-Prof. Dr. Germain Weber, bei mir angesagt. Da wollen wir einerseits einen Lokalaugenschein in den inklusiven Stellen in Wiener Neudorf (Volksschule, Gemeindeamt, Nähschule, Musikschule, Lebenshilfe-Haus, Inklusionsgarten etc.) machen und uns andererseits überlegen, wie der in Wiener Neudorf funktionierende Inklusions-Gedanke möglichst rasch weitergetragen werden kann.

Ich bedanke mich für das Engagement unseres Inklusionsteams, das zurecht mit diesem österreichweiten Preis ausgezeichnet wurde.

110 Jahre Lyra

Robert Rother dirigierte die Lyra auch am Wochenende beim Jubiläumskonzert zum 110. Geburtstag zu Höchstleistungen.

Auch wenn es das letzte Wochenende mit dem 11.11. natürlich auch im Zeichen des Narrenweckens stand, war das Jubiläumskonzert unseres Musikvereins Lyra im restlos ausverkauften Festsaal des Freizeitzentrums der ultimative Höhepunkt. Und wie bei jedem Konzert der letzten Jahren war man als Zuhörer geneigt zu sagen: Das war das beste Konzert, das sie je gespielt haben.

Was 1908 im Hinterzimmer des damaligen Gasthauses zum „Goldenen Posthorn“ von 17 Hobbymusikern gegründet wurde, ist heute das musikalische Aushängeschild von Wiener Neudorf geworden. Ist die Lyra heute an einem absoluten Höhepunkt, sowohl musikalisch als auch vereinstechnisch, angelangt, so gab es im Laufe der Jahrzehnte auch Situationen, in denen der Weiterbestand gefährdet war. Aber es waren immer wieder Persönlichkeiten, die dafür sorgten, dass der Musikverein – auch in schweren Zeiten – weiterbestand.

Für ein besonders gutes Miteinander zwischen dem Musikverein und der Gemeinde sorgen: Ehrenobmann Werner Fuchs, GRin Gabriela Janschka, GfGR Erhard Gredler (für Vereine zuständig), Obfrau Elisabeth Taschler, Bgm. Herbert Janschka, Obfrau-Stv. Richard Watzko und Kapellmeister und Musikschuldirektor Robert Rother

Mein persönlicher Dank gilt nicht nur den über 60 Musikern, die sich ein jedes Jahr für 50 Proben und etwa 30 Spieleinsätze Zeit nehmen, sondern auch unserem Kapellmeister Robert Rother, der seit über 20 Jahren die Lyra zu einer der absolut besten Musikkapellen Österreichs geführt hat und als Direktor unserer gemeindeeigenen Musikschule auch für den qualitativen Nachwuchs sorgt.

Für jeden Verein sind Funktionäre wichtig und allen voran die jeweiligen Obleute. Und auch da beweist die Lyra Kontinuität. Gerade einmal 12 Obleute gab es in den letzten 110 Jahre, derzeit mit Elisabeth Taschler erstmals eine Frau an der Spitze des Musikvereins.

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Lyra. Und wenn man in die vielen jugendlichen Gesichter unseres Musikvereins blickt – und auch um die Qualität des Nachwuchsorchesters (ABC-Orchester) Bescheid weiß, dann weiß man, dass noch viele runde Geburtstag folgen werden.