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Die SPÖ wird zusehends aggressiver! Gemeinderatssitzung musste abgebrochen werden!

Eine Buchempfehlung für Streitsüchtige 

Ein Zuschauer bei der gestrigen Gemeinderatssitzung hat es in der ersten Pause auf den Punkt gebracht: Die SPÖ ist heute nur auf Stunk aus!

Schon bei den ersten Wortmeldungen war klar, dass die SPÖ bei dieser Gemeinderatssitzung nur auf Streit und Frontalopposition aus war. Nahezu bei keinem Tagesordnungspunkt hatte man das Gefühl, dass die SPÖ-Mandatare wirklich fachlich vorbereitet waren. Statt dessen gab es vermehrt aggressive Wortmeldungen und ein eigentümliches Abstimmungsverhalten. Dass die SPÖ beispielsweise geschlossen gegen eine Beleuchtung und eine neue Baumpflanzung entlang der Hauptstraße im Bereich Schloßmühlgasse bis Linkegasse (Stichwort: derzeitiger Umbau) gestimmt hat, mutet zumindest eigenartig an. Glücklicherweise ist das Stimmverhalten der SPÖ nicht unbedingt maßgebend, so wird es selbstverständlich sowohl eine Beleuchtung als auch eine Begrünung geben.

Während die Gemeinderegierung aufgrund des Überschusses im Jahr 2016 viele Projekte noch heuer zusätzlich zusätzlich angehen (ich werde in einem der nächsten Blogs und im Gemeindeblatt ausführlich darüber berichten), daneben den Schuldenstand weiter um mehrere Hundert Tausende reduzieren wird, waren die fragwürdigen Meldungen der „finanzpolitischen“ Wortführer zum vorgelegten Nachtragsvoranschlag GR Neuteufel (immerhin Vorsitzender des Finanzausschusses) und GfGR Wöhrleitner (immerhin früherer Bürgermeister) sehr erstaunlich. Zumindest wird langsam klar, warum die Finanzen in der Wöhrleitner-Ära derart aus dem Ruder gelaufen sind.

Beim Tagesordnungspunkt „Punktesystem für die Vergabe von Gemeindewohnungen“ bei der es um eine verbesserte Transparenz für die Wohnungswerber geht, kam es dann zu einem Wortgefecht zwischen der SPÖ und FPÖ-GfGR Stania. Stania warf der SPÖ vor, dass die Wohnungsvergabe in der Wöhrleitner-Ära eher intransparent abgelaufen und SPÖ-nahe Wohnungswerber bevorzugt worden wären. Darauf bezeichnete man seitens der SPÖ den FPÖ-Mann als Kotzbrocken und schlug ihm vor, er möge doch „in den A…. gehen„.

Nach einer kurzfristig angesetzten Pause (zur Beruhigung der Gemüter) ließen die SPÖ-Gemeinderäte verlauten, dass sie nun nach hause gehen würden. Das hat nicht ganz gestimmt, weil ich einige von ihnen etwas später noch beim „Hacker“ getroffen habe.

Wenn mehr als 1/3 der Gemeinderäte bei der Sitzung nicht anwesend sind, muss ich als Bürgermeister abbrechen und einen neuen Termin festlegen. Da noch wichtige soziale Themen anstehen, über die zeitnah abgestimmt werden sollten, versuche ich einen möglichst umgehenden Folgetermin zu finden. Ich peile zur Fortführung der Sitzung entweder den 17. oder 24. Juli an. Bei einem Folgetermin ist dann nur die Anwesenheit von der Hälfte der Gemeinderäte notwendig. Sollte die SPÖ nicht zur Sitzung kommen, kann diese trotzdem zu Ende gebracht werden.

Einbruch in die Wiener Neudorfer Volksschule

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Offenbar sind die Täter über den rückwärtigen Gartenbereich in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen.

Unbekannte Täter sind am Wochenende in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen. Sonntag Abend hat eine aufmerksame Lehrerin, die es übernommen hat, die Blumen in der Aula zu gießen,  Einbruchspuren bemerkt und sofort die Polizei verständigt.

Da auch eine eingeschlagene Fensterscheibe im Hort-Europaplatz festgestellt wurde, ist anzunehmen, dass die Täter über den Gartenbereich zwischen Hort und Volkschule in das Schulgebäude gekommen sind. Wie immer in derartigen Fällen ist die Aufregung, der Zeitaufwand und der Vandalismusschaden größer als die gestohlenen Sachen (darunter 1 Laptop), weil selbstverständlich in einem Schulgebäude nichts besonders Wertvolles aufbewahrt wird.

Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet und hoffen, dass die gefundenen Spuren zu den Tätern finden werden.

Rathauspark: Über Nacht vermüllt

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Der Hügel im Rathauspark am Morgen danach.

Wir geben uns heuer mit der Grünpflege ganz besonders viel Mühe. Bekanntlich haben wir auch erstmalig ein Gärtnerteam im Bauhof installiert, die viele Grünflächen in Ordnung halten, so z.B. den Rathauspark. Es ist gerade heuer bei den Witterungsverhältnissen nicht einfach, die Grün- und Blumenflächen zu betreuen. Da mich laufend diesbezügliche Gratulations- und Dankschreiben erreichen, zeigt mir, dass wir auf einem sehr richtigen Weg sind.

Und dann wieder ein Rückschlag: In der Nacht auf gestern wurde von bislang Unbekannten der Rathauspark und die danebenstehende Toilettanlage verwüstet und vermüllt. Ganz besondere Brutalität wurde an einer Kröte angewendet. Offenbar wurde eine Kröte aus dem soeben sanierten Biotop im Rathauspark gefischt und mit einer Zigarette solange gequält bis sie elendiglich verendet ist. Die Überreste haben die Kollegen des Wirtschaftshofes zwischen Pizzaschachteln, Aludosen und sonstigem Unrat gefunden. Da hat wohl jemand seine Coolness  und seine Männlichkeit beweisen müssen – an einem Tier, das hundert Mal kleiner ist als er – wirklich stark und bewundernswert!!!

Gefunden wurden allerdings auch Indizien, die auf den/die Täter hinweisen könnten. Anzeige bei der Polizeiinspektion Wiener Neudorf wurde erstattet und ich hoffe sehr, dass auch dieses Mal diejenigen, die das zu verantworten haben, ausgeforscht werden.

Wenn es sich um Jugendliche handelt, die Gemeindeeigentum beschädigt haben oder sonst einen jugendlichen Blödsinn gemacht haben, dann ist es in der Regel so, dass sie zu mir geschickt werden und wir vereinbaren eine Schadenswiedergutmachung (in welcher Form auch immer). Im Gegensatz zieht die Gemeinde die Anzeige zurück, soferne ich das Gefühl habe, dass der Vorfall wirklich bedauert und Einsicht gezeigt wird.

Ob ich dieses Mal wieder so nachsichtig reagiere, kann ich noch nicht sagen. Im Moment bin ich eher wütend und wirklich „angefressen“, wenn ich an den Vorfall denke.

Rückfrage zum Wiener Neudorfer Gemeindeblatt

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So ist beispielsweise das Gemeindeblatt gestern bei mir angekommen! Da können wir uns seitens der Redaktion noch so bemühen: Unter diesen Voraussetzungen werden die wichtigen Gemeindeinformationen kaum gelesen werden können.

Ich bekomme immer wieder Beschwerden über die Verteilung des monatlichen Informationsblattes der Gemeinde, wofür wir die Post beauftragt haben. Das Gemeindeblatt ist keine Werbung und soll trotzdem angeblich immer wieder unter dem Werbematerial verschwinden. Ich höre auch, dass das Gemeindeblatt teilweise verspätet oder gar nicht verteilt wird.

Bitte geben Sie dem Gemeindeamt Ihre Erfahrungen unter folgender E-Mail-Adresse bekannt:    redaktion@wiener-neudorf.gv.at. Wir freuen uns aber auch über positives Feedback.

Sie können aber selbstverständlich auch mich direkt kontaktieren.

Ergänzende Information: Die Gemeinde informiert ab heuer wieder alle Monate, also 12 x pro Jahr – und das Blatt sollte immer spätestens am 1. des Monats bei Ihnen sein.

 

 

„Gehn wir Bäume vergiften im Park!“

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Innerhalb weniger Tage sind die vergiftete neuen Obstbäume und -sträucher abgestorben.

Erinnern Sie sich an Georg Kreislers Lied: „Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau!/Gehn wir Tauben vergiften im Park!/Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau!/Gehn wir Tauben vergiften im Park! …..“

In abgewandelter Form ist dieser Text im Klosterpark von Wiener Neudorf in der letzten Woche Wirklichkeit geworden. Nur anstatt der Tauben hat ein Unbekannter 15 Bäume und Sträucher vergiftet. Im Herbst hat die Gemeinde an der Süd-West-Ecke des Klosterparks – neben der Kapelle – junge Obstbäume und Sträucher gesetzt. In diesen Tagen wollten wir diese Fläche gestalten und mit Sitzgelegenheiten zu einem Ruhepol machen. Wir wissen zwar nicht warum, aber nicht alle sind dafür – aber so ist das halt mit Entscheidungen. Auf Facebook wurde bereits mit völlig eigenartigen Argumenten dagegen gewettert. Auch dass die Gemeinde seit letztem Jahr freiwillig auf alle Mitteln, in denen der Stoff Glyphosat verwendet wird, verzichtet, dürfte jemand nicht passen. Bekanntlich hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als für Menschen „sehr wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

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Auch dieser junge Edelkastanienbaum hat es dem Unbekannten angetan.

Jedenfalls wurden die neuen Obstbäume und -sträucher in den letzten Tagen offenbar mit einem Pflanzenschutzmittel (höchstwahrscheinlich Glyphosat) in sehr hoher Konzentration – wie uns die Fachleute sagen – regelrecht vergiftet.

Den dadurch entstandenen Schaden von ca. € 2.000,- werden wir verkraften, aber natürlich ist das Erdreich kontaminiert und es besteht die Gefahr, dass der Unbekannte seine kranken Aktionen ebendort oder an anderen Stellen wiederholt und junge Bäume und Sträucher – die am ehesten gefährdet sind – weiter vergiftet.

Der Fall wurde bei der Wiener Neudorfer Polizei zur Anzeige gebracht.

Hundekot: Ein Scheiß-Thema, aber ein immens wichtiges!

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Beispiel Klosterpark: Der Hundedreck gehört weg!

Immer öfter bekomme ich Hinweise und Fotos über durch Hundekot verdreckte Wiesen, Wege und zuletzt sogar Spielplätze. Immer lauter wird die Forderung, hier endlich eine Lösung zu finden und durchzugreifen – wenn notwendig mit harten Strafen. Jeder, der mich kennt weiß, dass ich ein Gegner von Zurechtweisungen und Bestrafungen bin, aber diese Situation geht langsam wirklich zu weit.

Ich denke, dass jedem Hundehalter/jeder Hundehalterin bewusst und klar sein müsste, dass der Hundekot nicht einfach liegen gelassen werden kann, egal wo. Wir haben in Wiener Neudorf ausreichend Sackerl-Behälter aufgestellt und wenn irgendwo welche fehlen sollten, dann reicht ein kurzer Hinweis.

Ich weiß, dass viele Hundehalter ordnungsgemäß vorgehen und die Sackerl verwenden, aber offensichtlich gibt es einige, die nicht wissen, wie sie sich zu benehmen haben. Natürlich können wir im Gemeinderat eine diesbezügliche Verordnung beschließen und natürlich können wir empfindliche Strafen aussprechen – aber ist das wirklich notwendig??!!

ich appelliere an die betreffenden Hundehalter, den „Scheiß-Dreck“ ihrer Lieblinge aufzusammeln und wegzuwerfen. Es geht nicht an, dass man gewisse Wege und Grünflächen nicht mehr betreten kann und dass sogar Spielplätze als Hundeklos verwendet werden.