Zwischenstand zum Thema „Autobahn“

Es geht uns bekanntlich um zwei Themen:

1.) Reduktion der Geschwindigkeit zur Verringerung der Lärm- und Schadstoffsituation für Tausende Wiener Neudorfer/-innen. Nachdem es sich um eine Maßnahme nach der STVO (Straßenverkehrsordnung) handelt, ist das Verkehrsministerium zuständig. Der bisherige SPÖ-Verkehrsminister Mag. Leichtfried hat eine Temporeduktion bis zuletzt verweigert. Die Spitzenkandidaten der beiden Fraktionen, die derzeit in Koalitionsverhandlungen sind, Sebastian Kurz und H.C. Strache haben uns diesbezüglich noch vor der Nationalratswahl Unterstützung schriftlich zugesagt. Die SPÖ hat uns ausrichten lassen, dass eine Geschwindigkeitsreduktion nichts bringen würde (was nachweislich nicht stimmt). Einerseits liegt unser Anliegen derzeit beim Verfassungsgerichtshof und andererseits werde ich sofort nach Bekanntwerden des Namens der/des neuen Verkehrsminister/-in vorstellig werden.

2.) Verbesserung des Lärmschutzes entlang der Wohnsiedlungen. Wir haben ein eigenes Lärmschutzgutachten mit dem Ergebnis notwendiger Maßnahmen (12 m hohe Wand) in Auftrag gegeben. Die ASFINAG überprüft derzeit das Gutachten durch einen eigenen Sachverständigen. Dieser muss jede einzelne betroffene Liegenschaft anhand der Bauakte hinsichtlich der Fensteranzahl und der dort lebenden Personen im Detail überprüfen. Hier geht es um Hunderte Akte, die gesichtet werden müssen. Das geht im Normalbetrieb nicht. Unsere Gemeindeverwaltung (Bau- sowie Meldeamt) wird deshalb während der kommenden Wochenenden die Daten aufbereiten.

Eine wirkliche Verbesserung der Situation kann nur durch eine Kombination der Themen 1.) und 2.) erreicht werden. Ich hoffe, dass wir mit Beginn des kommenden Jahres endlich in konstruktive und positive Gespräche einsteigen können, nachdem dann alle notwendigen Daten auf dem Tisch liegen sollten.

„Orkan-Tag“ in Wiener Neudorf: 17 Einsätze in 15 Stunden

Dieses Mal hat es auch das Gemeindeamt – und zwar die Westseite – erwischt. Gut, dass für 2018 eine Generalsanierung geplant ist.

Sowohl die Feuerwehr als auch der Wirtschaftshof standen am 29. Oktober im Dauereinsatz. Während normalerweise angekündigte Katastrophen-Tage nicht in einem derartigen Ausmaß stattfinden, war es dieses Mal anders. Zu nicht weniger als 17 Einsätzen musste die Feuerwehr ausrücken, die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes drehten ebenfalls permanent ihre Runden durch Wiener Neudorf.

Unter hohen Bäumen, wie hier im Marienpark, oder im Klosterpark oder im Wald’l ist es bei derart orkanartigen Böen immer besonders gefährlich. Die „alte“ Drehleiter, die im nächsten Jahr ausgetauscht wird, war im Dauereinsatz.

Bereits am Tag zuvor habe ich in Rücksprache mit dem Leiter des Wirtschaftshofes vorsichtshalber die Geh- und Radwege durch das Wald’l, den Klosterpark und den Marienpark (neben der Alten Feuerwehr) sperren lassen.

Ab 5.00 Uhr früh war für die Kameraden der Feuerwehr die „Sonntagsruh'“ vorbei. Und als ich gemeinsam mit meiner Frau das Feuerwehrhaus um 19:30 Uhr verließ, war der Mannschaftsraum noch immer gut besetzt. Gut war, dass die Mitarbeiter der Gemeindeküche, die u.a. mit einem Gulasch beim gestrigen Tag der „Offenen Töpfe im Freizeitzentrum“ mit einem Gulasch mitmachten, und zu viel vorbereiteten, sodass Wiener Neudorfs Chefkoch Andreas Schenkermayer am Abend noch ausreichend Portionen ins Feuerwehrhaus liefern konnte.

Und heute Montag ging es für die Freiwilligen Helfer um 5:43 Uhr gleich wieder los – Bergung eines Fahrzeuges am Knoten A2/A3 Guntramsdorf.

Neuer Rekord: Budget für 2018 steht weitestgehend

In den letzten 3 Wochen habe ich mich mit der Gemeindeverwaltung intensiv um das Budget 2018 gekümmert, denn traditionell steht der Voranschlag für das nächste Jahr grundsätzlich immer Ende Oktober/Anfang November. Dieses Mal war es für mich ein wenig intensiver, weil ich nach dem politischen Abgang des bisherigen Finanzreferenten Mag. Lieben-Seutter vor einem Monat auch diese Agenden in Personalunion übernommen habe. Ideen, Wünsche und Vorschläge sind von den geschäftsführenden Gemeinderäten von ÖVP, FPÖ und UFO gekommen. Wie es üblich ist, kommen allerdings von politischer Seite nahezu ausschließlich „Ausgaben-Wünsche“. Gegenfinanzierungsvmaßnahmen überlässt man  gerne dem Bürgermeister bzw. der Verwaltung. Von Seiten der SPÖ kam überhaupt nichts.

Mir geht es vor allem darum, ein „Überschuss-Budget“ zu erstellen. Wir werden (ordentlicher und außerordentlicher Haushalt) ein Gesamtbudget von erstmals knapp an oder über € 40 Millionen haben. Im ordentlichen Haushalt rechne ich im nächsten Jahr wieder mit einem Überhang von über € 3 Millionen. Was die Gebühren für die privaten Haushalte betrifft, wird es 2018 abermals zu keinen Erhöhungen abseits von Inflationsabgeltungen kommen müssen.

Wie im Koalitionsabkommen vereinbart, werden wir den vor 3 Jahren übernommenen Schuldenstand von knapp 29 Millionen weiterhin unterschreiten.

Am kommenden Dienstag werde ich mit den Sprechern der Fraktionen, die sich in das Budget eingebracht haben, eine Schlussrunde abhalten. In einer Woche möchte ich den Vorschlag 2018 dann für alle Detailkonten komplett fertig haben. Ab Mitte November soll das Budget für alle einsichtig im Gemeindeamt öffentlich aufliegen und in der nächsten Gemeinderatssitzung am Montag, den 11. Dezember beschlossen werden.

Was wir im Detail 2018 vorhaben, werde ich Ihnen in den nächsten Wochen ausführlich mitteilen.

 

Zurück in die Jugend: HAK Mödling

(Foto Harald Klemm) – L-Abg. Martin Schuster, HAK-Absolvent Herbert Janschka, HAK-Dir. OStR Mag. Marina Röhrenbacher, Landesschulrats-Präsident Mag. Johannes Heuras, KR Helmut Schramm vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft und L-Abg. Hans-Stefan Hintner

Die zweite Hälfte der 70er Jahre verbrachte ich großteils – für mich neben der Othmarkirche Aufgewachsenen – in einer damals eher unbekannten Mödlinger Gegend, in der Maria-Theresien-Gasse in der HAK. Ich habe dort meine Liebe zu Ziffern und Zahlen und durch die Wiener Neudorfer Deutsch-Professorin Mag. Geisler auch meine Liebe zur Sprache (und auch zur Literatur) entdecken dürfen.

Die HAK-Zeit hat mich enorm geprägt und – nachträglich gesehen – bin ich nahezu jeden Tag gerne in die Schule gegangen.

Vor kurzem hat die HAK Mödling ihren 60. Geburtstag gefeiert und offenbar gilt auch ein Bürgermeister als gelungenes positives Beispiel, was aus einem HAK-Maturanten im späteren Leben werden kann. So wurde ich gemeinsam mit anderen Regionalpolitikern sowie Top-Führungskräften aus der Wirtschaft und Unternehmern als Ehrengast zur Gala eingeladen.

Bereits ab 1904 wurde in Mödling eine Handelsschule gegründet, 1957 eine Akademie, die 1963 von 4 auf 5 Jahre verlängert wurde. 1993 wurde ein Betriebswirtschaftliches Zentrum eröffnet, in dem sich die Büros einer Übungsfirma befinden. 1997 wurde die Bezeichnung „Vienna Business-School“ als Dachmarke eingeführt, die vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft betrieben wird und außer Mödling weitere 5 Standorte in Wien hat.

Für einige Jahr mein zweites Zuhause – eines, in das ich gerne immer wieder zurückkehre und dem ich viel zu verdanken habe.

Heute gibt es verschiedene Klassenzüge u.a. als Management HAK-Plus, Management HAK-EUROPA und eine Praxis Handelsschule, in der die Schüler gezielt und kompetent für die berufliche Karriere ausgebildet werden.

Für Kinder, die im Unterstufen-Gymnasium oder in der Mittelschule eine besondere Fähigkeit im Umgang mit Zahlen, einen Faible für Wirtschaft haben oder bei denen unternehmerische Vorlieben festgestellt werden, sollten die HAK (Hasch) als möglichen Schultyp unbedingt in Erwägung ziehen.

Eine tolle und erfolgreiche Ausbildungsstätte in Gehweite zu Wiener Neudorf.

Gemeinderatssitzung: Am Montag geht es weiter

Die am 9. Oktober abgebrochene Gemeinderatssitzung wird am kommenden Montag, denn 23. Oktober um 19.00 Uhr fortgesetzt. Genauso wie die abgebrochene, können Sie auch die nunmehr fortzusetzende Sitzung über die Gemeinde-Webseite

www.wiener-neudorf.gv.at

nachsehen. Die beiden Sitzungen wurden bzw. werden von Wiener Neudorf TV aufgenommen. Einen entsprechenden Link finden Sie auf der Startseite der Gemeinde-Webseite im unteren Teil.

Selbstverständlich können Sie dem öffentlichen Teil der Sitzung auch persönlich beiwohnen.

 

 

 

So hat Wiener Neudorf gewählt

Die 11 Sprengelergebnisse der NR-Wahl 2017 und das Gesamtergebnis. Letztes verglichen mit der Wahl 2013.

Das ist das Nationalratswahl-Ergebnis von Wiener Neudorf, nicht ganz vergleichbar mit 2013, weil die knapp 900 Briefwahlstimmen erst in den nächsten Tagen von der Bezirkshauptmannschaft ausgezählt werden – und dem Wahlkreis und nicht der jeweiligen Gemeinde zugeschlagen werden.

Auch die Sprengelergebnisse sind nicht vergleichbar, weil es Verringerung von 13 auf 11 Sprengel gab und teilweise Straßenzüge anderen Sprengeln zugeteilt wurden.

Waren früher, vor 20 bis 25 Jahren, die Parteiergebnisse ziemlich ident, was Nationalrats-, Landtags- und Gemeinderatswahlen anbelangt, unterscheiden die Wähler/-innen mittlerweile sehr deutlich zwischen den einzelnen Wahlgängen.

Bei der Nationalratswahl 2013 lag in Wiener Neudorf die SPÖ eindeutig (mit mehr als 12 %) vor der FPÖ und der ÖVP. Vor 4 Jahren hatte die „Faymann“-SPÖ beispielsweise noch etwa doppelt so viele Stimmen wie die „Spindelegger“-ÖVP.

Bei der gestrigen Wahl konnte die SPÖ Platz 1 verteidigen, allerdings nur mehr knapp gefolgt von ÖVP und FPÖ.

Die NEOs konnten ihr Potential mit 6,6 % exakt halten. Die Grünen sind komplett abgestürzt, die Liste Pilz hat in Wiener Neudorf das Niveau der NEOs. Die anderen Gruppierungen liegen deutlich unter 1 %.

Bei den Vorzugsstimmen der Bundesparteilisten führt Sebastian Kurz (ÖVP) mit 127, vor Christian Kern (SPÖ) mit 96 und H.C. Strache (FPÖ) mit 45 Stimmen. Alle anderen bewegen sich im einstelligen Bereich.

Bei den Vorzugsstimmen der Landesparteilisten stechen eigentlich nur 2 Ergebnisse heraus und beide betreffen die ÖVP. Innenminister Mag. Sobotka kam auf 28 Stimmen und die Wiener Neudorfer Kandidatin Regina Young auf 20.

Bei den Vorzugsstimmen der Regionalparteilisten gibt es drei bemerkenswerte Ergebnisse. Mödllings Bürgermeister L-Abg. Hans-Stefan Hintner (ÖVP) hat mit 159 Stimmen die Nase vorn, gefolgt vom Guntramsdorfer NR Christian Höbart (FPÖ) mit 150 Stimmen und dem Vösendorfer Hannes Koza (ÖVP) mit 133 Stimmen.

Ich freue mich, dass die Wahlbeteiligung gestiegen ist. Sie liegt in manchen Sprengeln schon wieder knapp bei 80 %. Bedanken möchte ich mich bei den etwa 90 Personen, die als Wahlsprengelleiter, Beisitzer, Vertrauenspersonen und Wahlzeugen mitgeholfen haben, dass der Wahlgang in Wiener Neudorf reibungslos und ohne Zwischenfälle abgehalten werden konnte.

Vielen Dank auch an die Mitarbeiter/-innen der Gemeindeverwaltung und des Wirtschaftshofes, die mich von 6.00 Uhr früh bis nach 22 Uhr tatkräftig unterstützt haben, dass in den Wahlsprengeln und in der Gemeindewahlbehörde im Rathaus alles geklappt hat.