Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

„Happy“ ist Staatsmeister

Wieder ein Meistertitel für die NV Squash-Union Wiener Neudorf. Dieses Mal ist es der Senioren-Staatsmeistertitel für Andreas „Happy“ Freudensprung (Bild Mitte). Links Andreas Holland (Schwechat), rechts: Florian Gastl (Tirol).

Die NV-Squash-Union Wiener Neudorf gehört zu den erfolgreichsten Sportvereinen nicht nur Wiener Neudorfs, sondern ganz Österreichs. Der Mannschafts-Rekordmeister schlägt aber auch in anderen Kategorien zu.

Am Wochenende fanden in Innsbruck die Senioren-Einzelstaatsmeisterschaften statt. Mit Michael Stein und Präsident Andreas Freudensprung waren auch zwei Starter der NV Squash-Union Wiener Neudorf dabei. Andreas Freudensprung gab nur im Gruppenspiel gegen den späteren Drittplatzierten Florian Gastl (Tirol) einen Satz ab und gewann im Finale gegen den Schwechater Andy Holland glatt mit 3:0.

 

Wiener Neudorf: Das Budget für 2019 ist fertig

Nachdem ich mir als Bürgermeister das Finanzressort zusätzlich behalten habe, ist es meine Aufgabe dem Gemeinderat einen Voranschlag (Budget) für das kommende Jahr zu präsentieren.

Nachdem bekanntlich jeder Greißler seine Ware lobt, ist es verständlich, dass auch ich mit dem Produkt „Voranschlag 2019“ sehr sehr zufrieden bin. Und – wie ich meine – mit Berechtigung.

Seitens der Ressortverantwortlichen von ÖVP, UFO und FPÖ habe ich etliche Projektwünsche zur Einarbeitung erhalten, die ich weitestgehend berücksichtigen konnte. Seitens der SPÖ ist kein einziger Budgetwunsch und kein einziger Vorschlag an mich herangetragen worden.

Vielen Dank an dieser Stelle an diejenigen Gemeinderäte, die sich Gedanken gemacht haben, aber vor allem an die vielen Mitarbeiter/-innen in den diversen Abteilungen der Gemeinde und natürlich speziell an die Finanzabteilung für die Einhaltung des strikt vorgegebenen Terminplanes, der von mir verlangten Budgetdisziplin und die großartige Unterstützung, die ich wieder erfahren durfte.

Ich habe versucht, einen sehr ambitionierten Voranschlag zu erstellen, der umfassende Projekte zulässt und trotzdem den Gesamtschuldenstand nicht erhöht und auch zu keinen Gebührenerhöhungen führt.

Insgesamt werden wir im Jahr 2019 mit einem Budgetrahmen von 45,7 Mio € wieder einen neuen Höchststand erreichen. Neben vielen alljährlich wiederkehrenden Positionen wird es etliche einmalige Projekte und Vorhaben geben:

  • Für die optische und thermische Sanierung des Gemeindeamtes samt Gestaltung eines neuen Vorplatzes und die notwendigen neuen Einrichtungen sind € 3 Mio. vorgesehen. (Ich lade Sie schon heute zur bereits jetzt fixierten Eröffnungsfeier am Tag der Offenen Tür am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 ein).
  • Für Straßenbau (Hauptstraße, Rathausplatz) und neue Radwege (beispielsweise in Richtung SCS, Weiterführung Reisenbauer-Ring Richtung Mödling, Weiterführung Hauptstraße über die A2-Brücke nach Biedermannsdorf), aber auch für ein Ortsleitsystem sind insgesamt € 2 Mio. budgetiert.
  • Für notwendige Kanal- und Wasserleitungsmaßnahmen (etwa Lindenweg) stehen insgesamt € 750.000,- zur Verfügung.
  • Für die Anschaffung eines notwendigen Rüstlöschfahrzeuges für die Feuerwehr ist die zweite Rate in Höhe von € 200.000,- fällig (€ 150.000,- wurden bereits 2018 dafür anbezahlt).
  • Die ebenfalls dringend notwendig gewordene Sanierung der Sporthalle wird in den nächsten 3 bis 4 Jahren insgesamt 3,8 Mio. € kosten. Wir werden 2019 mit Leistungen in der Höhe von € 400.000,- beginnen. Die Maßnahmen werden mit den betroffenen Vereinen abgestimmt.
  • Die Erweiterung des Kindergartens Anningerpark von 4 auf 6 Gruppen wurde mit € 427.000,- veranschlagt und wird bis Ende August 2019 erfolgen.
  • Am Jugendplatz in der Tennisstraße wird es ein neues Jugendhaus geben, weil der alte Jugendtreff bei der BadnerBahn-Station 2020 abgerissen werden wird. Dafür stehen € 120.000,- zur Verfügung.
  • 2020 ist der Ausbau der Volksschule um vier notwendige Räume vorgesehen. Die Planungen dafür müssen 2019 abgeschlossen sein. Dafür stehen € 80.000,- im Budget.
  • Für die Endausfertigung des Projektes „B17-Untertunnelung“ wurden € 50.000,- veranschlagt.
  • € 160.000,- sind für die Erstellung des Ortsentwicklungsplanes sowie des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorgesehen. Diese Arbeiten müssen bis zum Auslaufen der Bausperre Mitte 2019 abgeschlossen sein.
  • Für zusätzliche Maßnahmen im Eumigmuseum, am Gemeindeteich, für den Ankauf von zusätzlichen Bäumen, für einen neuen Fitnessparcours und Lärmschutzmaßnahmen stehen insgesamt fast € 600.000,- zur Verfügung.
  • Über eine halbe Million Euro haben wir an Vereinssubventionen vorgesehen. Ein Betrag, der wohl einzigartig ist.
  • Es sind keine Personaleinsparungen geplant, im Gegenteil. Durch den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch durch die Vielzahl an neuen Projekten, durch den Zuzug von neuen Wiener Neudorfern (Stand derzeit: 9.500 Einwohner) und neuen Betrieben entstehen neue Herausforderungen, die zusätzliches Personal in der Verwaltung und in den Außenstellen notwendig machen.
  • Darüber hinaus wird es neue Förderungen im Sicherheits- und Umweltbereich geben, die von den Ausschüssen noch genau erarbeitet werden.
  • Wir werden weiterhin den Besuch unserer Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Volksschule, Horte, Musikschule) mit einem jährlichen Betrag zwischen 3.000 und 5.000 Euros, aber auch den Osterschikurs, das Ferienspiel und die Ferialaktion mit namhaften Beträgen stützen.
  • Auch an den Quadratmetermieten unserer Gemeindewohnungen von in der Regel unter € 4,- werden wir nicht rütteln.

Heute am späten Nachmittag tagt der Finanzausschuss und wird sich eingehend mit dem Budget 2019 beschäftigen. Ich hoffe dort auf Zustimmung. Am 10. Dezember soll dann über den Voranschlag im Gemeinderat diskutiert und abgestimmt werden. Danach wird dieser auf der Webseite der Gemeinde online gestellt.

Nach einer kurzen Pause Vollgas bis Jahresende

Nach fünf Tagen in einem Thermenhotel im Nockbergen-Gebiet, wo Gaby und ich wettermäßig alles hatten, vom letzten hemdsärmeligen Spaziergang bei fast 20 Grad in der Sonne bis hin zu zwei Tage später den ersten Schnee – und natürlich viele, viele Saunagänge – geht es jetzt zum politischen Jahresfinale.

Das Budget 2019 ist fertig, den Gemeinderäten zugestellt und wird noch diese Woche im Finanzausschuss besprochen. Ich freue mich, dass ich abermals ein Budget vorlegen kann, das bei keiner Ausweitung des Schuldenstandes viele Projekte umsetzen wird. Die Vorbereitungen zur letzten Gemeinderatssitzung am 10. Dezember laufen auf Hochtouren. Die einzelnen Abteilungen der Verwaltung sind bei der Vorbereitung mittendrin. In den nächsten zwei Wochen tagen nahezu alle Ausschüsse, bei denen ich nach meinen zeitlichen Möglichkeit dabei sein werde.

Noch im November werde ich mit einigen Wirtschaftsbossen von Wiener Neudorfer Betrieben zusammentreffen. Ich werde u.a. mit dem Land die Notwendigkeit des Ausbaues des KIGA Anningerpark besprechen, die Planungen für den Umbau der Sporthalle vorantreiben, weitere Gespräche betreffend B17-Tunnel führen, den nächsten Bauabschnitt der Hauptstraße der Bevölkerung vorstellen, mit den Abteilungsleitern ein zweitägiges Führungskräfteseminar absolvieren, das neue Neudorf-Buch präsentieren und diverse Veranstaltungen besuchen.

Der Dezember steht für mich neben vieler abschließender politischer Termine natürlich ganz im Zeichen des Advent und der zahlreichen Weihnachtsfeiern mit unseren Vereinen und Organisationen. Viele von den Lesern meines Blogs werde ich also in den nächsten 5 Wochen auch persönlich treffen dürfen.

Der österreichische Inklusionspreis geht an: Wiener Neudorf

Am Dienstag durfte ich unser Inklusionsteam zur Vergabe des österreichischen Inklusionspreises, der von der Lebenshilfe und den Österreichischen Lotterien vergeben wird, begleiten.

Bis auf Vorarlberg und das Burgenland gab es für jedes Bundesland einen Gewinner. Für Niederösterreich ging der Preis an das „Inklusionsteam Wiener Neudorf“ für die Idee des inklusiven Begegnungsgarten im Klosterareal.

Ein Teil des Wiener-Neudorfer-Inklusionsteam konnte auf der Bühne des Festsaales der Österreichischen Lotterien in Wien den Preis entgegennehmen

Im Frühling war das Inklusionsteam bei mir vorstellig, mit dem Ersuchen zur Verfügungstellung einer Fläche im Klostergarten, wo seither von jedermann gepflanzt und geernet wird. Auch ich gehe, wenn ich zwischen dem Gemeindeamt und dem Migazzihaus unterwegs bin, immer daran vorbei, entweder zum Plaudern oder zum Naschen. Nicht ganz unabsichtlich hat sich die Gemeinde dafür entschieden, gleich im Anschluss daran einige Obstbäume zu pflanzen, deren Früchte auch in absehbarer Zukunft für alle zum Ernten sind.

Es war für mich verstörend am Rande der Veranstaltung mitzubekommen, dass beispielsweise die Integration von behinderten Menschen, die bei uns in Wiener Neudorf – nicht zuletzt durch die tolle Arbeit unseres Integrationsteams – zur Normalität und Selbstverständlichkeit gehören, anderswo ein völlig unbekanntes Fremdwort ist. Es haben sich für das kommende Jahr einige Persönlichkeiten, wie z.B. der Präsident der österreichischen Lebenshilfe, Herr Univ-Prof. Dr. Germain Weber, bei mir angesagt. Da wollen wir einerseits einen Lokalaugenschein in den inklusiven Stellen in Wiener Neudorf (Volksschule, Gemeindeamt, Nähschule, Musikschule, Lebenshilfe-Haus, Inklusionsgarten etc.) machen und uns andererseits überlegen, wie der in Wiener Neudorf funktionierende Inklusions-Gedanke möglichst rasch weitergetragen werden kann.

Ich bedanke mich für das Engagement unseres Inklusionsteams, das zurecht mit diesem österreichweiten Preis ausgezeichnet wurde.

Die SPÖ ist schon im Wahlkampfmodus: Eine Falschinformation jagt die nächste!

SPÖ-Falschinformation:

SPÖ Wiener Neudorf – 3.11. Konkret – den BürgerInnen verpflichtet —  ….. Im Gegensatz zur Gemeindeführung (Herbert Janschka/ÖVP, UFO und FPÖ) – welche nun sogar ihre eigene Werbung per Mitteilungsblatt der Gemeinde (und per Post) versandt. Wir sind den Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfern verpflichtet – ihre Spö Wiener Neudorf – näher am Menschen

Die nächste Gemeinderatswahl findet zwar erst in 14 Monaten statt, aber die SPÖ Wiener Neudorf ist bereits jetzt im Wahlkampfmodus. Da sich die SPÖ-Gemeinderäte nahezu völlig aus der politischen Verantwortung zurückgezogen haben, haben sie ausreichend Zeit dafür.

Nachdem Beiträge der SPÖ-Postille „Konkret“ keinem Lügendetektor Stand halten würden, werden auch eifrig über die sozialen Medien Unwahrheiten verbreitet. Zuletzt wurde gepostet, dass die Aussendung zu „Wir reden Klartext“ der Fraktionen ÖVP, UFO und FPÖ per Mitteilungsblatt versandt wurde (siehe oben), sprich, dass die Gemeinde die Aussendung bezahlt hätte.

Ein Gemeindebürger, ein gewisser Herr Walter T. Neuhauser, ist der SPÖ sichtlich auf den Leim gegangen und hat laut seinen Informationen eine Aufsichtsbeschwerde gegen mich bei der Bezirkshauptmannschaft Mödling gemacht, da die Kosten für Herstellung und Postversand aus dem Gemeindebudget bezahlt worden wären. Ebenfalls wird von ihm behauptet und Beschwerde gegen mich erhoben, dass ich angeblich Steuergelder für Wahlwerbung der drei Parteien (gemeint sind ÖVP, UFO und FPÖ) ausgegeben hätte.

Das ist natürlich blanker Unsinn. Erstens verteilt die Gemeinde das Mitteilungsblatt schon jahrelang nicht über die Post und das ÖVP-INFO wird sowieso bekanntlich persönlich ausgetragen. Zweitens bezahlt die Gemeinde Wiener Neudorf weder Druck noch Versand von Fraktionsaussendungen. Das wissen sowohl die SPÖ als auch der frühere SPÖ-Gemeinderat Neuhauser. Sämtliche Kosten – inklusive Druck und Versand der Einladung – wurden von den Fraktionen ÖVP, UFO und FPÖ beauftragt und bezahlt.

Aber vielleicht gibt’s ein paar, die die Falschmeldungen glauben. Der obgenannte Gemeindebürger hat das beispielsweise schon getan und ist schon ein „Opfer“ dieser Politik. Das ist offenbar auch das Motto der SPÖ, die mir im übrigen einen beinharten und brutalen Wahlkampf angedroht hat. Denn ich habe der SPÖ ja ihr jahrzehntelanges Eigentum, die Gemeinde Wiener Neudorf, einfach so weggenommen. Und das jetzt schon zum zweiten Mal. In den Augen der SPÖ bin ich de facto ein ortsbekannter Wiederholungstäter, der unbehelligt frei herumläuft. Nachdem aber die Gemeinde nicht irgendjemandes Eigentum ist, wird die SPÖ weiterhin mit diesem Zustand leben müssen. Den zu erwartenden „tiefen“ Wahlkampf werde ich aushalten. Das sind mir die Bürger/-innen allemal wert und das ist mir auch der Kampf für mehr Wohn- und Lebensqualität wert. Sinnvoller für unseren Ort wäre allerdings, wenn die SPÖ mit mir und der Gemeindekoalition Seite an Seite dafür kämpfen würde.

PS: Weil ich das bereits ein paar Male gefragt wurde: Nein, die derzeit in Wiener Neudorf laufende Telefonumfrage, in der u.a. gewusst werden möchte, ob die Bevölkerung mit meiner Arbeit als Bürgermeister zufrieden ist, stammt nicht von der ÖVP.

110 Jahre Lyra

Robert Rother dirigierte die Lyra auch am Wochenende beim Jubiläumskonzert zum 110. Geburtstag zu Höchstleistungen.

Auch wenn es das letzte Wochenende mit dem 11.11. natürlich auch im Zeichen des Narrenweckens stand, war das Jubiläumskonzert unseres Musikvereins Lyra im restlos ausverkauften Festsaal des Freizeitzentrums der ultimative Höhepunkt. Und wie bei jedem Konzert der letzten Jahren war man als Zuhörer geneigt zu sagen: Das war das beste Konzert, das sie je gespielt haben.

Was 1908 im Hinterzimmer des damaligen Gasthauses zum „Goldenen Posthorn“ von 17 Hobbymusikern gegründet wurde, ist heute das musikalische Aushängeschild von Wiener Neudorf geworden. Ist die Lyra heute an einem absoluten Höhepunkt, sowohl musikalisch als auch vereinstechnisch, angelangt, so gab es im Laufe der Jahrzehnte auch Situationen, in denen der Weiterbestand gefährdet war. Aber es waren immer wieder Persönlichkeiten, die dafür sorgten, dass der Musikverein – auch in schweren Zeiten – weiterbestand.

Für ein besonders gutes Miteinander zwischen dem Musikverein und der Gemeinde sorgen: Ehrenobmann Werner Fuchs, GRin Gabriela Janschka, GfGR Erhard Gredler (für Vereine zuständig), Obfrau Elisabeth Taschler, Bgm. Herbert Janschka, Obfrau-Stv. Richard Watzko und Kapellmeister und Musikschuldirektor Robert Rother

Mein persönlicher Dank gilt nicht nur den über 60 Musikern, die sich ein jedes Jahr für 50 Proben und etwa 30 Spieleinsätze Zeit nehmen, sondern auch unserem Kapellmeister Robert Rother, der seit über 20 Jahren die Lyra zu einer der absolut besten Musikkapellen Österreichs geführt hat und als Direktor unserer gemeindeeigenen Musikschule auch für den qualitativen Nachwuchs sorgt.

Für jeden Verein sind Funktionäre wichtig und allen voran die jeweiligen Obleute. Und auch da beweist die Lyra Kontinuität. Gerade einmal 12 Obleute gab es in den letzten 110 Jahre, derzeit mit Elisabeth Taschler erstmals eine Frau an der Spitze des Musikvereins.

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Lyra. Und wenn man in die vielen jugendlichen Gesichter unseres Musikvereins blickt – und auch um die Qualität des Nachwuchsorchesters (ABC-Orchester) Bescheid weiß, dann weiß man, dass noch viele runde Geburtstag folgen werden.