Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Vorplatz Gemeindeamt: So schaut’s aus und so wird’s werden!

So wird es werden!
Und so schaut es derzeit aus!

Äußerlich schaut das neue Gemeindeamt in Wiener Neudorf schon ganz passabel aus. Innen arbeiten wir noch in einer ordentlichen Baustelle. Und um das Gemeindeamt herum läuft gerade die Hochphase der Umgestaltungsarbeiten des Vorplatzes.

Bis Mitte Oktober sollen die Grobarbeiten abgeschlossen sein, dann folgt noch der Feinschliff und am Mittwoch, den 4. Dezember am Tag der Offenen Tür wird dann alles piccobello sein.

Entgegen der Ankündigung, dass die Gemeinderatssitzungen am 2. September und 14. Oktober noch im Feuerwehrhaus stattfinden, können diese nun doch bereits im neuen Saal des Gemeindeamtes abgehalten werden.

Autobahnbrücke Eumigweg wird saniert!

Die Brücke über die A2 (Höhe Eumigweg) muss saniert werden. Leider hat die Gemeinde erst heute von den unmittelbar bevorstehenden Arbeiten erfahren.

Beginnend mit morgen Dienstag, den 30. Juli bis voraussichtlich Freitag, den 9. August 2019 müssen Stemm- und Schremmarbeiten an der Tragekonstruktion durchgeführt werden. Gemäß Auflage der Verkehrsbehörde dürfen diese Arbeiten nur zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr durchgeführt werden. Dies deshalb, weil die Arbeiten von den Fahrbahnen der Autobahn aus erledigt werden müssen und deshalb ein Zeitintervall gewählt werden muss, in dem der wenigste Verkehr zu erwarten ist. In dieser Zeit kann es in der näheren Wohnsiedlung zu Lärmbeeinträchtigungen kommen.

Im Anschluss daran werden bis Ende August Betoninstandsetzungsarbeiten ebenfalls im Zeitraum 22.00 bis 5.00 Uhr durchgeführt. Diese Tätigkeiten sollen allerdings kaum wahrnehmbar sein.

Ab Mitte September muss die Brücke einige Tage für den Fußgängerverkehr komplett gesperrt werden, weil die Geländer und die Fahrbahn erneuert werden. Für den Autoverkehr gilt die Sperre für einige Wochen.

Dr. Herbert Mattulik (1936 – 2019)

Zum zweiten Mal innerhalb innerhalb kurzer Zeit (2018: Thomas Zwölfer) ist es meine traurige Verpflichtung das Ableben eines meiner früheren Vizebürgermeister bekanntgeben zu müssen. Dr. Herbert Mattulik gehörte jahrzehntelang zu den führenden Funktionären der ÖVP Wiener Neudorf und bekleidete u.a. auch das Amt des Gemeindeparteiobmannes. In späterer Folge gründete er die Fraktion „Stimme für Wiener Neudorf“, die er von 2002 bis 2005 im Gemeinderat vertrat. Insgesamt gehörte Dr. Mattulik 25 Jahre, von 1980 bis 2005, dem Gemeinderat an, davon war er 6 Jahre Vizebürgermeister. Von 1995 bis 2000 leitete er die politischen Geschicke der Gemeinde gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Heinz Hofbauer (Liste Hofbauer) und von 2000 bis 2001 gemeinsam mit mir.

Ich bedanke mich im Namen der Marktgemeinde Wiener Neudorf für seine vielfältige Tätigkeit in unserem Ort und für ein Viertel Jahrhundert politisches Engagement. Mein persönliches Mitgefühl gilt in diesen Tagen seiner Gattin Leopoldine und der gesamten Familie.

Offiziell werden wir Dr. Herbert Mattulik zu Beginn der nächsten Gemeinderatssitzung am 2. September mit einer Trauerminute gedenken.

Ab heute versuchen wir Wiener Neudorf abzukühlen.

Ungewöhnliche Situationen brauchen ungewöhnliche Maßnahmen. Der Klimawandel hat voll zugeschlagen, die Temperaturen steigen und steigen, die thermischen Langzeitrekorde purzeln, die Heißwetterperioden werden jährlich mehr, genauso wie die Tropennächte.

Und anderem wird der Wirtschaftshof beginnend mit heute bei derartigen Temperaturen, ab den mittleren Nachmittagen bis zum Abend mit unserem Wasserwagen die Straßen befeuchten. Das bindet einerseits den daraufliegenden Staub und wir hoffen, dass sich diese Maßnahme vor allem klimatisch positiv auf das Umfeld auswirkt.

Es ist ein Versuch.

B17-Tunnel: Endspurt der Planungsarbeiten

Keine Sommerpause: Heute tagte wieder das B17-Tunnel-Planungsteam bestehend aus hochrangigen Beamten der NÖ Landesregierung, Gemeindevertretern, dem Planer DI Josef Schmeiser (Fa. ISP Wien – ganz rechts) und erstmals mit dem Tunnel-Sachverständigen Ing. Anton Waltl aus Graz – ganz links. Die Gemeinde wird beraten vom Institutsvorstand der TU Wien, Univ-Prof.DI.Dr. Dietmar Adam (3.v.l)

Vor acht Monaten waren wir mit der Grobplanung fertig. Seither läuft es ein wenig zäh. Aber so ist es, wenn man ins Detail geht. Einerseits sind immer etwa 10 Personen terminlich zu koordinieren, andererseits braucht es immer wieder Fachleute für besondere Sachgebiete.

Grob gesagt hat der geplante B17-Tunnel im Ortsgebiet von Wiener Neudorf sehr viele „Knackpunkte“, die es zu lösen galt und gilt. Da gibt es mit der BadnerBahn eine Eisenbahnlinie, die während der gesamten Umbauzeit aufrecht erhalten werden muss. Dann gibt es den Mödlingbach, unter den der Tunnel durch muss. Auch der Autoverkehr muss während der knapp 3-jährigen Bauzeit – zwar eingeschränkt, aber doch – flüssig bleiben. Dann gibt es noch den Hauptkanal, der von Mödling kommend genau die Hauptkreuzung bei der BadnerBahn-Station Wiener Neudorf quert und über den Eumigweg Richtung Kläranlage führt. Und natürlich spielen auch die Kosten eine Rolle und so müssen auch Einsparungspotentiale diskutiert werden.

All das haben wir de facto gelöst. Es gibt auch bereits einen Bauzeitenplan und eine ungefähre Grobkostenschätzung. Jetzt müssen vor allem noch die Sicherheitsfragen geklärt werden. Welche Lüftungseinrichtungen müssen wo situiert werden und was genau muss ablaufen, wenn im Tunnel ein Unfall – oder noch schlimmer: ein Feuer – passiert. Wo können die Notausstiege geplant werden, um Menschen im Eventualfall sicher ins Freie zu führen. Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen müssen angedacht werden, um die Durchfahrt durch den Tunnel so sicher wie möglich zu machen.

Bis Ende September 2019 wollen wir alle Fragen geklärt und eine ziemlich genaue Kostenschätzung – auch hinsichtlich der anfallenden jährlichen Folgekosten – berechnet haben. Im Oktober werden alle Unterlagen an den zuständigen Landesrat, DI Ludwig Schleritzko, übermittelt. Und dann werden die finanziellen Verhandlungen beginnen, wer welchen Anteil zu übernehmen bereit ist.

Wir sehen bereits die Ziellinie, aber wir sind noch nicht dort.

Wir sind heute in jedem Fall weiter als Anfang 2005, als nach dem Bürgermeisterwechsel von mir zu Christian Wöhrleitner dieser den Prozess für alle überraschend gestoppt hat. Sehr schade, denn eigentlich war damals eine Fertigstellung in den Jahren 2012/2013 geplant.

Zirkus in Wiener Neudorf

Remo Frankello zeigt in einigen eindrucksvollen Nummern, dass er nicht nur die ‚Trompete beherrscht.

Zwei Tage noch, Samstag, den 20. (16.00 Uhr) und Sonntag, den 21. Juli (11.00 und 15.00 Uhr) gastiert der Zirkus La Strada mit 200jähriger Familientradition noch am Palmersacker in Wiener Neudorf. Angeführt von Artist und Star-Trompeter Remo (er arbeitete mit Jose Carreras, Helmut Lotti, Karel Gott, Tony Marschall u.v.a.m.) zeigt die Familie Frankello die hohe Kunst der Akrobatik, Clownerie, Kameldressur – begleitet von tollen Musik- und Gesangsbeiträgen.

Wenn es sich bei Ihnen terminlich ausgeht, sollten Sie die 90minütige Show keinesfalls verpassen.