Archiv für den Autor: Herbert Janschka

Zirkus in Wiener Neudorf

Remo Frankello zeigt in einigen eindrucksvollen Nummern, dass er nicht nur die ‚Trompete beherrscht.

Zwei Tage noch, Samstag, den 20. (16.00 Uhr) und Sonntag, den 21. Juli (11.00 und 15.00 Uhr) gastiert der Zirkus La Strada mit 200jähriger Familientradition noch am Palmersacker in Wiener Neudorf. Angeführt von Artist und Star-Trompeter Remo (er arbeitete mit Jose Carreras, Helmut Lotti, Karel Gott, Tony Marschall u.v.a.m.) zeigt die Familie Frankello die hohe Kunst der Akrobatik, Clownerie, Kameldressur – begleitet von tollen Musik- und Gesangsbeiträgen.

Wenn es sich bei Ihnen terminlich ausgeht, sollten Sie die 90minütige Show keinesfalls verpassen.

Wo darf ich da gehen?

Auf den neuen breiten Wegen kann man überall gehen, radfahren, rollen, stehen, plaudern ……….. und fotografieren

Es ist wohl meistens die eigene Erfahrung, die Handlungen beeinflussen. Als ich vor etwas mehr als vier Jahren durch die Geburt meiner ersten Enkeltochter wieder vermehrt mit einem Kinderwagen durch Wiener Neudorf ging, begleitet von meiner Frau (Oma Gaby), da bemerkte ich erst wie schmal unsere Gehwege sind – und dass es kaum Gassen gibt, wo wir nebeneinander bequem gehen können. Und welchen breiten Raum wir im Gegensatz dazu dem Autoverkehr geben.

Das war für mich der Startschuss zu neuen Überlegungen in der Straßenplanung. Straßenplanung heißt nicht primär die Wünsche der Autofahrer erfüllen, aber auch. Es gehören aber gleichzeitig die Bedürfnisse der Fußgänger, der Radfahrer, des öffentlichen Verkehrs und der Anrainer mit diskutiert. Und das machen wir seit einigen Jahren bei jeder Straßenneugestaltung.

Immer wieder werde ich gefragt, wo man denn auf den neuen überbreiten Gehwegen, auf denen auch Radfahren erlaubt ist, nun gehen und wo radfahren kann. Die Antwort ist: Überall. Es gibt auf den sogenannten „kombinierten Geh- und Radwegen“ keinen zugeordneten Platz für Fußgänger und keinen für Radfahrer. Egal, ob jetzt Markierungen oder Streifen oder sonst was vorhanden sind. Die Kunst ist, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Natürlich kommt wie immer dem schnelleren Verkehrsteilnehmer ein wenig mehr Rücksichtnahme zu. Vom Gefühl her wird man zur Straße hin eher radfahren und zu den Gebäuden hin her gehen.

Ich persönlich fühle mich auf den breiten Gehwegen wohler als früher und gehe auf diesen auch lieber als früher, auch wenn die Kinderwagen-Zeit für mich derzeit nicht mehr vorhanden ist. Aber wer weiß, was meinen Töchtern (bzw. meinen Schwiegersöhnen) in den nächsten Jahren noch einfällt.

Ab Mittwoch finden die Bürgermeister-Sprechstunden wieder vor Ort statt!

Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr und den vielen interessanten Gesprächen und Anregungen werden in den Sommermonaten ab kommenden Mittwoch die Bürgermeister-Sprechstunden wieder außerhalb des Gemeindeamtes stattfinden und um eine Stunde – von 16:00 bis 19:00 Uhr – ausgedehnt.

Sie können mich wie gewohnt auf jeden Wunsch und jedes Problem ansprechen. Wenn es sich um ein Thema handelt, das wir uns vor Ort anschauen können, dann werden wir das tun.

17. Juli – Spielplatz vor Gartengasse 9

24. Juli – Kahrteich Nähe Haupteingang

31. Juli – Schloßmühlgasse Mittelinsel

7. August – Vordach Kindergarten Anningerstraße

14. August – Reisenbauer-Ring, Basketballplatz

21. August – Spielplatz Weidenweg

28. August – Pavillon Parkstraße/Ecke Linkegasse

Meine Mittwoch-Sprechstunden im Gemeindeamt entfallen deshalb. Wenn Sie abgesehen von den Außer-Haus-Sprechstunden ein Thema haben, das wir dessen ungeachtet im Gemeindeamt besprechen müssen, dann ersuche ich Sie um eine gesonderte Terminvereinbarung über meine Sekretariat (02236-62501-DW 142).

Baustellen: Warum gerade jetzt?

Die Hauptstraße in Wiener Neudorf kann einem gefallen oder auch nicht: Mir gefällt sie – und noch dazu ausnehmend gut. Aber für so ein Ergebnis braucht es leider halt auch Baustellen. Und diesen Stil wollen wir durch den Ort ziehen.

Die SPÖ kritisiert vor allem in den Sozialen Medien die Vielzahl der Baustellen in der letzten Zeit in Wiener Neudorf und versucht einen richtigen Shitstorm, auch mit hinterfragenswürdigen Argumenten. Natürlich kann man Baustellen auch schneller abwickeln. Auf, zu, drüberasphaltieren und fertig ist das Ganze. Natürlich auch eine Variante. Aber nicht meine.

Ja, es stimmt – wir haben derzeit viele Bauvorhaben aber aus einem guten Grund: Unsere Kanäle und Wasserversorgungsleitungen sind teilweise 50 bis 60 Jahre alt und gehören dringend erneuert, teilweise sind die Wasserleitungsrohre aus Asbest (das ist zwar nicht gesundheitsbedrohend, aber ganz sicher nicht mehr Stand der Technik). Und wenn wir schon den Untergrund erneuern (müssen), dann versuchen wir auch gleich eine schöne und moderne Straßengestaltung an der Oberfläche. Dass die Hauptstraße diesbezüglich aufgrund des Verkehrsaufkommens eine Herausforderung ist – und auf Etappen erledigt werden muss – liegt auf der Hand.

Ich habe mit meinem Team versucht, eine schöne, neue, bunte, auffallende und neue Straßengestaltung zu versuchen. Mir gefällt es sehr gut – und es ist mein Wille, diesen Stil in Wiener Neudorf in den nächsten Jahren durchzuziehen. Dass der SPÖ dieser Stil überhaupt nicht gefällt und sie bei jeder Gemeinderatssitzung dagegen votiert, ist ihr gutes Recht.

Ich wollte auch die Straßenbeleuchtung auf den allerneuesten Stand bringen und zwar nicht auf Jahre verteilt, sondern in einem durchziehen. Auch das verursacht natürlich Baumaßnahmen.

Auch manche Gemeindegebäude sind in die Jahre gekommen und nach 40, 50 und mehr Jahren ist naturgemäß Renovierungsbedarf gegeben. Das Gemeindeamt ist da nur ein Beispiel. Aber da wollte ich die Chance nützen und dem Haus ein neues Design geben und neue, auch klimatechnische (Stichwort: Grünwand) Akzente setzen. Dass auch das umstritten ist, nehme ich zur Kenntnis. Und ich will den Gemeindevorplatz nicht einfach nur neu asphaltieren, sondern ich will einen Aha-Effekt. Auch da wird es Stimmen geben: Warum eigentlich? Lass es so wie es ist. Wenn aber etwas aus meiner Sicht besser möglich ist, habe ich noch selten etwas gelassen, wie es ist.

Wiener Neudorf ist ein Ort, der für vieles steht: Für Industrie, für Verkehr, für Soziales, für Vereine und und und. Jetzt gehen wir den Weg und peppen Wiener Neudorf zusätzlich so richtig auf. Das muss nicht jede/r wollen. Und das muss und wird nicht allen gefallen. Ich will, dass wir alle „stolz sind auf Wiener Neudorf“ sind und ich freue mich, wenn Wiener Neudorfer, aber auch viele andere bemerken, dass da etwas Tolles entsteht.

Ohne Baumaßnahmen geht das verständlicherweise nicht. Dass diese Arbeiten gerade in meine Bürgermeister-Periode fallen, ist halt einfach so und damit muss ich leben – und ich bin gar nicht böse darüber, weil ich überzeugt bin, dass mein Team und ich das ganz gut hinbekommen werden. In den nächsten fünf, sechs Jahren wird sich Wiener Neudorf ganz großartig entwickeln. Lassen Sie sich überraschen.

Ich melde mich vom Urlaub zurück

Rügen: Urlaubsfeeling und Erholung pur.

Wer schon einmal dort gewesen ist, schwärmt davon. Die Insel stand schon lange auf meiner Reiseliste. Und ich muss zugeben: Rügen war wirklich eine Reise wert und ich werde bald wieder hinfahren. Wir sind bei 37 Grad angekommen und bei regnerischen 18 Grad wieder abgereist. Dazwischen lagen Natur, Kultur, Wandern, Meer, Strand, sehr, sehr gutes Essen (vor allem Fisch) und alles, was das Wetter an der Ostsee zu bieten hat.

Obwohl ich in den letzten 9 Tagen in permanentem Kontakt mit dem Gemeindeamt stand, möchte ich mir morgen einen genauen Überblick über die Vorkommnisse der letzten Tagen verschaffen und melde mich demnächst mit den wichtigsten Neuigkeiten von und über Wiener Neudorf.

Der 10-Kilometer-Hochuferweg entlang des Kammes der Kreidefelsen gehört mit Sicherheit zu den schönsten Wanderwegen Europas.
Auch der nördlichste Punkt Rügens, Kap Arkona, ist zu erwandern.
Die Störtebeker-Festspiele auf der atemberaubenden Meeresbühne in Ralswiek sind ein Muss!
Typisch Rügen! Strandkörbe, feinster Sand und über Hundert Meter seichtes Meer.

Jetzt ist es amtlich: A2-Lärmschutzwand kommt definitiv

Bis drei Stunden vor der Gemeinderatssitzung habe ich gemeinsam mit unserem Amtsleiter Dr. Peter Klumpp den Vertrag mit der ASFINAG endverhandelt. In den letzten Tagen ging es noch um den Feinschliff. Der Vertrag regelt die Beschaffenheit der bis zu 13 Meter hohen Wand (die höchste Lärmschutzwand die je in Österreich errichtet wurde) samt Seitenteilen und Verlängerung bzw. Verbesserungen der im Norden und Süden bestehenden Wände, die Finanzierungsaufteilung, den Zeitplan und sämtliche Details. Die ASFINAG übernimmt 94,5 % der Kosten, den Rest die Gemeinde. Gerechnet wird mit einer Gesamterrichtungssumme, die zwischen 15 und 17 Millionen € liegt.

Am 24. Juni hat der Gemeinderat einstimmig seine Zustimmung zu diesem Vertrag gegeben und nun einige Tage später der Aufsichtsrat der ASFINAG. Damit steht der Verwirklichung nichts mehr im Wege und endlich wird es für Hunderte betroffene Familien endlich spürbar leiser und die bis zum 3-fachen der erlaubten Lärmgrenzwerte gemessenen Belastungen und Gesundheitsbeeinträchtigungen werden spätestens 2021 der Vergangenheit angehören.

Einige Vorarbeiten sind bereits im Gange. In den nächsten Wochen werden die Ausschreibungsbedigungen erstellt und im Herbst sollte das bestbietende Bauunternehmen feststehen.