Archiv für den Monat: November 2018

Der österreichische Inklusionspreis geht an: Wiener Neudorf

Am Dienstag durfte ich unser Inklusionsteam zur Vergabe des österreichischen Inklusionspreises, der von der Lebenshilfe und den Österreichischen Lotterien vergeben wird, begleiten.

Bis auf Vorarlberg und das Burgenland gab es für jedes Bundesland einen Gewinner. Für Niederösterreich ging der Preis an das „Inklusionsteam Wiener Neudorf“ für die Idee des inklusiven Begegnungsgarten im Klosterareal.

Ein Teil des Wiener-Neudorfer-Inklusionsteam konnte auf der Bühne des Festsaales der Österreichischen Lotterien in Wien den Preis entgegennehmen

Im Frühling war das Inklusionsteam bei mir vorstellig, mit dem Ersuchen zur Verfügungstellung einer Fläche im Klostergarten, wo seither von jedermann gepflanzt und geernet wird. Auch ich gehe, wenn ich zwischen dem Gemeindeamt und dem Migazzihaus unterwegs bin, immer daran vorbei, entweder zum Plaudern oder zum Naschen. Nicht ganz unabsichtlich hat sich die Gemeinde dafür entschieden, gleich im Anschluss daran einige Obstbäume zu pflanzen, deren Früchte auch in absehbarer Zukunft für alle zum Ernten sind.

Es war für mich verstörend am Rande der Veranstaltung mitzubekommen, dass beispielsweise die Integration von behinderten Menschen, die bei uns in Wiener Neudorf – nicht zuletzt durch die tolle Arbeit unseres Integrationsteams – zur Normalität und Selbstverständlichkeit gehören, anderswo ein völlig unbekanntes Fremdwort ist. Es haben sich für das kommende Jahr einige Persönlichkeiten, wie z.B. der Präsident der österreichischen Lebenshilfe, Herr Univ-Prof. Dr. Germain Weber, bei mir angesagt. Da wollen wir einerseits einen Lokalaugenschein in den inklusiven Stellen in Wiener Neudorf (Volksschule, Gemeindeamt, Nähschule, Musikschule, Lebenshilfe-Haus, Inklusionsgarten etc.) machen und uns andererseits überlegen, wie der in Wiener Neudorf funktionierende Inklusions-Gedanke möglichst rasch weitergetragen werden kann.

Ich bedanke mich für das Engagement unseres Inklusionsteams, das zurecht mit diesem österreichweiten Preis ausgezeichnet wurde.

Die SPÖ ist schon im Wahlkampfmodus: Eine Falschinformation jagt die nächste!

SPÖ-Falschinformation:

SPÖ Wiener Neudorf – 3.11. Konkret – den BürgerInnen verpflichtet —  ….. Im Gegensatz zur Gemeindeführung (Herbert Janschka/ÖVP, UFO und FPÖ) – welche nun sogar ihre eigene Werbung per Mitteilungsblatt der Gemeinde (und per Post) versandt. Wir sind den Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfern verpflichtet – ihre Spö Wiener Neudorf – näher am Menschen

Die nächste Gemeinderatswahl findet zwar erst in 14 Monaten statt, aber die SPÖ Wiener Neudorf ist bereits jetzt im Wahlkampfmodus. Da sich die SPÖ-Gemeinderäte nahezu völlig aus der politischen Verantwortung zurückgezogen haben, haben sie ausreichend Zeit dafür.

Nachdem Beiträge der SPÖ-Postille „Konkret“ keinem Lügendetektor Stand halten würden, werden auch eifrig über die sozialen Medien Unwahrheiten verbreitet. Zuletzt wurde gepostet, dass die Aussendung zu „Wir reden Klartext“ der Fraktionen ÖVP, UFO und FPÖ per Mitteilungsblatt versandt wurde (siehe oben), sprich, dass die Gemeinde die Aussendung bezahlt hätte.

Ein Gemeindebürger, ein gewisser Herr Walter T. Neuhauser, ist der SPÖ sichtlich auf den Leim gegangen und hat laut seinen Informationen eine Aufsichtsbeschwerde gegen mich bei der Bezirkshauptmannschaft Mödling gemacht, da die Kosten für Herstellung und Postversand aus dem Gemeindebudget bezahlt worden wären. Ebenfalls wird von ihm behauptet und Beschwerde gegen mich erhoben, dass ich angeblich Steuergelder für Wahlwerbung der drei Parteien (gemeint sind ÖVP, UFO und FPÖ) ausgegeben hätte.

Das ist natürlich blanker Unsinn. Erstens verteilt die Gemeinde das Mitteilungsblatt schon jahrelang nicht über die Post und das ÖVP-INFO wird sowieso bekanntlich persönlich ausgetragen. Zweitens bezahlt die Gemeinde Wiener Neudorf weder Druck noch Versand von Fraktionsaussendungen. Das wissen sowohl die SPÖ als auch der frühere SPÖ-Gemeinderat Neuhauser. Sämtliche Kosten – inklusive Druck und Versand der Einladung – wurden von den Fraktionen ÖVP, UFO und FPÖ beauftragt und bezahlt.

Aber vielleicht gibt’s ein paar, die die Falschmeldungen glauben. Der obgenannte Gemeindebürger hat das beispielsweise schon getan und ist schon ein „Opfer“ dieser Politik. Das ist offenbar auch das Motto der SPÖ, die mir im übrigen einen beinharten und brutalen Wahlkampf angedroht hat. Denn ich habe der SPÖ ja ihr jahrzehntelanges Eigentum, die Gemeinde Wiener Neudorf, einfach so weggenommen. Und das jetzt schon zum zweiten Mal. In den Augen der SPÖ bin ich de facto ein ortsbekannter Wiederholungstäter, der unbehelligt frei herumläuft. Nachdem aber die Gemeinde nicht irgendjemandes Eigentum ist, wird die SPÖ weiterhin mit diesem Zustand leben müssen. Den zu erwartenden „tiefen“ Wahlkampf werde ich aushalten. Das sind mir die Bürger/-innen allemal wert und das ist mir auch der Kampf für mehr Wohn- und Lebensqualität wert. Sinnvoller für unseren Ort wäre allerdings, wenn die SPÖ mit mir und der Gemeindekoalition Seite an Seite dafür kämpfen würde.

PS: Weil ich das bereits ein paar Male gefragt wurde: Nein, die derzeit in Wiener Neudorf laufende Telefonumfrage, in der u.a. gewusst werden möchte, ob die Bevölkerung mit meiner Arbeit als Bürgermeister zufrieden ist, stammt nicht von der ÖVP.

110 Jahre Lyra

Robert Rother dirigierte die Lyra auch am Wochenende beim Jubiläumskonzert zum 110. Geburtstag zu Höchstleistungen.

Auch wenn es das letzte Wochenende mit dem 11.11. natürlich auch im Zeichen des Narrenweckens stand, war das Jubiläumskonzert unseres Musikvereins Lyra im restlos ausverkauften Festsaal des Freizeitzentrums der ultimative Höhepunkt. Und wie bei jedem Konzert der letzten Jahren war man als Zuhörer geneigt zu sagen: Das war das beste Konzert, das sie je gespielt haben.

Was 1908 im Hinterzimmer des damaligen Gasthauses zum „Goldenen Posthorn“ von 17 Hobbymusikern gegründet wurde, ist heute das musikalische Aushängeschild von Wiener Neudorf geworden. Ist die Lyra heute an einem absoluten Höhepunkt, sowohl musikalisch als auch vereinstechnisch, angelangt, so gab es im Laufe der Jahrzehnte auch Situationen, in denen der Weiterbestand gefährdet war. Aber es waren immer wieder Persönlichkeiten, die dafür sorgten, dass der Musikverein – auch in schweren Zeiten – weiterbestand.

Für ein besonders gutes Miteinander zwischen dem Musikverein und der Gemeinde sorgen: Ehrenobmann Werner Fuchs, GRin Gabriela Janschka, GfGR Erhard Gredler (für Vereine zuständig), Obfrau Elisabeth Taschler, Bgm. Herbert Janschka, Obfrau-Stv. Richard Watzko und Kapellmeister und Musikschuldirektor Robert Rother

Mein persönlicher Dank gilt nicht nur den über 60 Musikern, die sich ein jedes Jahr für 50 Proben und etwa 30 Spieleinsätze Zeit nehmen, sondern auch unserem Kapellmeister Robert Rother, der seit über 20 Jahren die Lyra zu einer der absolut besten Musikkapellen Österreichs geführt hat und als Direktor unserer gemeindeeigenen Musikschule auch für den qualitativen Nachwuchs sorgt.

Für jeden Verein sind Funktionäre wichtig und allen voran die jeweiligen Obleute. Und auch da beweist die Lyra Kontinuität. Gerade einmal 12 Obleute gab es in den letzten 110 Jahre, derzeit mit Elisabeth Taschler erstmals eine Frau an der Spitze des Musikvereins.

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Lyra. Und wenn man in die vielen jugendlichen Gesichter unseres Musikvereins blickt – und auch um die Qualität des Nachwuchsorchesters (ABC-Orchester) Bescheid weiß, dann weiß man, dass noch viele runde Geburtstag folgen werden.

 

11.11. Narrenwecken in Wiener Neudorf

Am kommenden Sonntag, den 11.11. findet am Nachmittag das traditionelle Narrenwecken für die Faschingssaison 2018/2019 statt.

Um 15.30 Uhr werde ich von der Faschingsgilde vom Gemeindeamt abgeholt und in den Rathauspark begleitet. Danach erfolgt ein Programm, u.a. mit dem erstmaligen Auftritt unserer neuen Mädchengarde.

Pünktlich um 16.11 Uhr wird die Herausgabe des Gemeindeschlüssels gefordert und die Regentschaft der Faschingsgilde in Wiener Neudorf wortgewaltig proklamiert.

Für Speis und Trank im Anschluss daran ist gesorgt, die Büttenreden sind geschrieben. Was jetzt nur noch fehlt ist das Publikum: Also Sie.

 

Sie fragen – ich antworte!

Am Mittwoch, den 7. November findet um 18:30 Uhr im Glassaal des Migazzihauses die nächste Veranstaltung der Reihe „Wir reden Klartext“ statt.

Gemeinsam mit Vize-Bgmin. Dr. Elisabeth Kleissner (UFO) und GfGR Robert Stania (FPÖ) werde ich Ihre Fragen bestmöglich beantworten. Selbstverständlich werden auch die anderen geschäftsführenden Gemeinderäte der Regierungskoalition anwesend sein.

Die Diskussionsplattform ist für etwa 1,5 Stunden anberaumt – kommt darauf an, wieviele Fragen Sie an uns haben.

Danach dürfen wir Sie zu einem kleinen Imbiss einladen. Ich freue mich auf Sie.

 

Ein intensives Kulturwochenende

Da war der Besuch des traditionellen Adventzaubers beim „Wyhnalek“ auf der Hauptstraße, wo neben zahlreichen Wiener Neudorfern auch einige enge Freunde vorbeischauten. Wie alle Jahre traf ich neben anderen auch den „Trautmann“ Wolfgang Böck wieder.

Im Pfarrsaal gab unser „Wald- und Wiesenchor“ ein tolles Gospelkonzert, das ganz im Zeichen von Afrika stand und bei dem sich auch unser Kaplan Pater Benjamin Mboy von seiner musikalischen Seite zeigte.

Im Rahmen des Kultur-Abos waren wir im fast ausverkauften Freizeitzentrum dem „Geheimnis der 3 Tenöre“ auf der Spur. Eine grandiose Aufführung der Neuen Bühne Wien unter der Regie von Marcus Strahl, bei dem das Publikum aus dem Lachen und Applaudieren nicht herauskam. Besonders glänzte Stefan Paryla-Laky (Bild Mitte) in der Rolle des Startenors Tito Merelli.

Und dann war da noch die Aufführung des Wiener Neudorfer Ensembles der turbulenten Verwechslungskomödie „Schließ die Augen, denk an England“ im Genossenschaftshaus. Dieses Stück sollten Sie sich unbedingt ansehen. Es gibt noch vier Termine und zwar am 10.11. (19.00 Uhr), 11.11. (17.00 Uhr), 17.11. (19.00 Uhr) und 18.11. (17.00 Uhr).